DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,24 % 52.253,00 Pkt 18:22:26 S&P 500 -0,19 % 7.707,72 Pkt 18:22:25 Nasdaq -1,19 % 26.163,97 Pkt 18:22:19 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,40 % 4.035,50 USD 18:12:21 Silber -1,81 % 52,49 USD 18:12:23 Brent -4,08 % 110,61 USD 18:12:23 WTI -0,92 % 101,83 USD 18:12:24 Bitcoin -0,29 % 81.029,43 USD 18:22:19 EUR/USD +0,38 % 1,11720 USD 18:21:46 EUR/GBP -0,10 % 0,83530 GBP 18:22:23 EUR/CHF +0,01 % 0,92240 CHF 18:22:26 EUR/JPY +0,31 % 176,330 JPY 18:22:26

Spritpreise: ADAC fordert Abschaffung der sogenannten 12-Uhr-Regel an Tankstellen

Nation

Der ADAC hat die Abschaffung der sogenannten 12-Uhr-Regel an den Tankstellen gefordert. Die Preise seien dadurch nicht gesenkt worden, teilte der ADAC mit. Die Regel habe nur die Zahl der täglichen Preisänderungen reduziert und den Zeitpunkt der Preiserhöhung vorhersehbarer gemacht. »Vielmehr hat sich die Preisdifferenz innerhalb eines Tages deutlich ausgeweitet«, kritisierte ADAC-Verkehrspräsident Peter König.

»Wer mittags nach 12 Uhr tanken muss, hat erhebliche Zusatzkosten, die sich in keiner Weise rechtfertigen lassen«, teilte der Automobilclub weiter mit. Die 12-Uhr-Regel habe ihr Ziel aus Verbrauchersicht nicht erreicht. »Deshalb sollte sie abgeschafft werden.«

Kritik von ver.di

Auch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di schaltete sich erneut in die Debatte um hohe Spritpreise in Deutschland ein. Ver.di kritisierte fehlgeleitete Maßnahmen der Bundesregierung. »Warum um alles in der Welt soll es noch Monate dauern, bis es zu einem Preisdeckel für Sprit kommt? Bis dahin verdienen sich die Mineralölkonzerne weiter dumm und dusselig«, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. Außerdem gehe niemand an die Übergewinne dieser Konzerne heran.

Der von der Bundesregierung für Oktober bis Dezember geplante Tankrabatt gehe ebenfalls zulasten der Steuerzahler. »Auch würde man sich eine Lösung wünschen, die nicht nach dem Gießkannenprinzip funktioniert«, sagte er. Besser wären aus seiner Sicht gezielte Unterstützungen für Bezieher niedriger bis mittlerer Einkommen.

Senkung der Energiesteuer

Die von der Bundesregierung beschlossene befristete Senkung der Energiesteuer nannte der ADAC einen richtigen Schritt. Dies sei aktuell die realistisch umsetzbare Entlastungsmöglichkeit für Autofahrer. Es müsse sichergestellt werden, dass die Steuersenkung möglichst vollständig an die Verbraucher weitergegeben werde.

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