Stadtwerke im Einsatz
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Just als der Abendkrimi beginnen sollte: Schon wieder Stromausfall in Mühldorf
Von: Jörg Eschenfelder
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Als die Tagesschau vorbei war, saßen am Donnerstagabend (15. Oktober) in Mühldorfs Norden erneut Haushalte im Dunkeln. Dahinter steckt ein Bagger-Vorfall, dessen Ausmaße erst jetzt klar werden. Diese Lösung haben jetzt die Stadtwerke in Angriff genommen.
Mühldorf – Donnerstagabend (15. Oktober). In der Tagesschau war noch der Wetterbericht zu sehen. Doch als der Krimi um 20.15 Uhr beginnen sollte, da war der Bildschirm schwarz. Das berichtet ein freier Mitarbeiter aus dem Mühldorfer Norden den OVB Heimatzeitungen und innsalzach24 Freitagfrüh. Immer wieder sei am Abend der Strom ausgefallen. Wie schon vor einer Woche „Es war das gleiche Gebiet betroffen“, erklärt Stadtwerke-Chef Alfred Lehmann am Telefon: Mühldorf, nördlich des Innkanals.
Um 23.37 Uhr hatte auch der Letzte wieder Strom
Seit halb acht Uhr abends waren die Mitarbeiter der Stadtwerke im Einsatz, um die Störungen zu beheben und Schaltungen neu zu schalten. „Der Letzte hat um 23.37 Uhr wieder Strom gehabt“, sagt Lehmann. Wie viele Haushalte betroffen waren, könne er nicht sagen.
„Der Ausfall war eine Folge des Vorfalls vor einer Woche“, erklärt Lehmann. Damals hatte eine Baufirma bei Erdarbeiten in Altmühldorf eine 20.000-Volt-Leitung „komplett zerlegt“, wie es damals hieß. Die Folge: Zahlreiche Stromausfälle nördlich des Innkanals.
Der Kurzschluss, den der Bagger damals verursacht habe, sei sehr groß gewesen, erklärt Lehmann. Er habe wahrscheinlich auch Kabel beschädigt, die dann aber erst am Donnerstagabend im Bereich von der Heeresparkstraße bis zur Adolf-Kolping-Straße „den Geist aufgegeben“ hätten.
Ist mit den Ausfällen am Donnerstagabend jetzt alles ausgestanden? Oder ist mit weiteren Stromausfällen zu rechnen? Lehmann: „Das kann man jetzt noch nicht sagen.“
Stadtwerke tauschen vorsorglich Kabel aus
Die Stadtwerke unternehmen jedenfalls alles, um weitere Ausfälle zu vermeiden. „Wir sind dabei, die komplette Leitungslänge von der Heerespark-Straße bis zur Adolf-Kolping-Straße auszutauschen“, berichtet Lehmann. „Es hilft nichts.“ Dazu haben die Stadtwerke schon das ganze Material – unter anderem Kabel, Leerrohre, Muffen und Verschlüsse – besorgt und zudem zwei Baukolonnen geordert, um den Austausch so schnell wie möglich vorzunehmen. Vonseiten der Stadtwerke sind dazu seit Freitagfrüh allein zehn Mitarbeiter im Einsatz.