Star Andreas Giebel zeigt sich nach Fuß
Schauspieler und Kabarettist Andreas Giebel hat kürzlich einen schweren Schicksalsschlag erlitten: Sein rechter Fuß wurde amputiert. Nun zeigt sich der 68-Jährige in einem Promo-Foto zur neuen Staffel „Watzmann ermittelt“ erstmals im Rollstuhl. Aktuell laufen die Dreharbeiten für zwölf neue Folgen der achten Staffel der ARD-Vorabendserie „Watzmann ermittelt“. Seit Mitte Juni wird laut ARD in Berchtesgaden, am Watzmann und in der Umgebung gedreht. Dabei sein wird – trotz seiner Fußamputation – auch Andreas Giebel in der Rolle des Kommissars Benedikt Beissl, wie der Sender Ende Juli mitgeteilt hatte. Auf einem vom Sender am Mittwoch verbreiteten Foto zeigt sich der Schauspieler erstmals seit seiner Amputation im Rollstuhl. Vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass sich der 68-jährige Andreas Giebel einer Fußamputation unterziehen musste. Jahrelange massive gesundheitliche Beschwerden machten den Eingriff nötig. Die „Bild“ hatte berichtet, Giebel leide an einer angeborenen Fehlstellung des rechten Mittelfußes. Komplikationen hätten nun zur Amputation des Fußes geführt, so das Blatt. Im „Watzmann ermittelt“ wird Giebels Behinderung in seine Rolle als Kommissar Benedikt Beissl eingebaut: Dieser gerät demnach im Einsatz in Lebensgefahr und kommt mit einer Schussverletzung gerade noch lebend davon, mischt dann vom Krankenbett aus bei Ermittlungen mit. Neue Kollegen und viele Veränderungen Veränderungen in allen Facetten gehörten zum Leben, auch in Berchtesgaden, heißt es in der Mitteilung. Und die gibt es in der neuen Staffel reichlich. Neben Beissls Kollegen Jerry Paulsen (Peter Marton) und Sophia Strasser (Katharina Leonore Goebel) verstärkt eine zusätzliche Ermittlerin das Team: Kommissarin Dr. Kira Cortesi (Aglaia Szyszkowitz) wagt nach der Trennung von ihrem Mann in Italien und längerer Familienauszeit den beruflichen Wiedereinstieg in Berchtesgaden. Verstärkung kommt auch mit dem neuen Polizeiobermeister Lukas Huber (Arne Kübler). Jerry Paulsen wird Vater, die kleine Mia wird geboren, bei ihrer Taufe gibt es ein Wiedersehen der ganzen Familie Beissl. Neue „Watzmann“-Fälle: Mysteriös und breit gefächert Die neuen Fälle führen die Ermittler ins Umfeld eines Försters und Influencers, sie bekommen es mit undurchsichtigen Machenschaften in einer Schönheitsklinik zu tun und auch das örtliche Heimatmuseum gerät in den Blick. Der Tod eines passionierten Trailrunners und das mysteriöse Verschwinden eines Pflegekindes halten die Kommissare in Atem und auch der Zwist rund um die neue Bobbahn in Berchtesgaden rückt nach der Ermordung einer Umweltaktivistin in den Fokus. Schließlich werden sie wegen eines Mordfalls auch noch an ein Krimi-Filmset gerufen. Ein Datum für die Ausstrahlung steht noch nicht fest. Die Episoden der 6. und 7. Staffel hatten vom 7. Januar bis 1. April (Episoden 61-72) im Schnitt 3,12 Millionen Zuschauende erreicht. cav/dpa