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Star des FC Bayern klärt über Vertragspoker auf: "Hat lange keinen Kontakt gegeben"

Sport

Konrad Laimer hat in der vergangenen Rückrunde beim FC Bayern zeitweise die Schlagzeilen dominiert, da seine Vertragsverlängerung lange auf der Kippe stand. Vor allem bei der Höhe des Gehalts waren Spieler und Klub zunächst weit auseinander, wie auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß durchblicken ließ. Nun hat der Österreicher auf den Vertragswirbel zurückgeblickt. Konrad Laimer will den langen Poker um seine Vertragsverlängerung beim FC Bayern nicht überbewerten. "Schlussendlich wird immer mehr geschrieben, als am Ende doch dran ist", entgegnete er am Sonntag bei einer Medienrunde in Südkorea. Dort steht für die Münchner die erste Station auf ihrer Asien-Tour an, Laimer reiste aus dem beendeten WM-Urlaub an. "So ist aber auch ein bisschen das Geschäft. Ihr müsst ja auch euren Job machen, das ist auch gut so." Anfang März hatte "Sky" berichtet, dass die Vertragsverhandlungen zwischen dem Allrounder und dem deutschen Rekordmeister auf Eis lägen. Angeblich forderte Laimer zunächst ein Jahresgehalt von über 15 Millionen Euro. Bei "Servus TV" ging der Österreicher im April zwar nicht auf die Spekulationen ein, machte aber zugleich deutlich: "Schlussendlich geht es immer um Wertschätzung. Dass die Leistung, die man in den letzten Jahren erbracht hat, auch irgendwie anerkannt wird." FC Bayern: Laimer blieb "ganz entspannt" Im Mai sorgten schließlich Aussagen von Ehrenpräsident Uli Hoeneß für Wirbel, als er bei "DAZN" sagte: "Wenn man liest, was angeblich über sein Gehalt und seine Forderungen berichtet wird, dann muss man das auch einordnen: Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins. Er arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona." Über die Äußerungen soll Laimer wiederum "äußerst irritiert" gewesen sein, schrieb die "Sport Bild". Wie Laimer nun betonte, sei er allerdings während der vergangenen Monate "immer ganz entspannt" geblieben. "Es hat lange überhaupt keinen Kontakt gegeben, dann am Ende hat es wieder mehr Kontakt gegeben. Dann ist es auch relativ schnell gegangen, weil von meiner Seite auch nichts dagegen gesprochen hat. Ich wollte immer hier bleiben und beim FC Bayern spielen. Es war dann relativ schnell alles geklärt." Es habe letztlich lediglich "mit der Unterschrift ein bisschen länger gedauert, weil wir noch weg waren", begründete er den Verzug. "Am Ende bin ich sehr happy, dass ich hier noch mindestens drei Jahre spielen kann und darf." Erst Ende Juli bestätigte der Rekordmeister die Verlängerung. Laut "Sky" soll Laimer in München inklusive Boni ein Jahressalär von über zehn Millionen Euro brutto winken.

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