Star von Borussia Mönchengladbach plötzlich viermal so viel wert
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Wenn man sich den Tabellenstand der Gladbacher Borussia anschaut, könnte man auf die Idee kommen, dass es in diesem Verein aktuell nur Verlierer gibt. Doch das ist falsch. Trotz vier Pleiten in vier Spielen und Platz 18 vor dem Derby am 11. Oktober in Köln (15.30 Uhr/DAZN) ist ein Trio bei der neuesten Marktwerteinstufung von transfermarkt.de deutlich nach oben gerutscht - bei Jan Leszczynski (19) kann man sogar von einer Explosion sprechen!
Das beidfüßige polnische Abwehrtalent wurde von bescheidenen 600.000 Euro um stolze 400 Prozent auf 2,4 Millionen hochkatapultiert. Dabei spielt aber natürlich auch eine Rolle, dass VfL-Manager Rouven Schröder (50) beim Transfer von Leszczynski im Sommer sogar den damals noch fünffachen Marktwert an Legia Warschau überwiesen hat: 3 Mio Euro.
Neben Leszynski gibt es im gesamten Gladbach-Kader (nur) noch zwei weitere Gewinner: Hugo Bolin (23), der gerade für die schwedische Nationalmannschaft nachnominiert wurde, wurde von 6 Mio auf 7,5 Mio hochgestuft. Damit ist der Offensivallrounder nun hinter Wael Mohya (17 Mio), Nicolas Kühn und Jens Castrop (beide 10 Mio) sowie Moritz Nicolas und Tim Kleindienst (beide 8 Mio) schon die Nummer sechs im VfL-Kader. Aufgestiegen ist auch Top-Talent Mathieu Nguefack (18), dessen Wert sich von 1,5 Mio auf 3 Mio verdoppelte.
Ko Itakura stürzt komplett ab
Es gibt aber auch vier teils drastische Verlierer bei Borussia! Am schlimmsten hat es Amsterdam-Rückkehrer Ko Itakura (29) erwischt, der mit einem Einbruch von 8 auf 4 Mio Euro mit 50 Prozent Wertverlust zu den größten Verlierern der ganzen Bundesliga zählt. Nur Frankfurts Ersatz-Keeper Kaua Santos (23) stürzte mit 57 Prozent noch stärker ab.
Die anderen drei VfL-Härtefälle: Shuto Machino (26) von 4 auf 3 Mio sowie Robin Hack (28) und Joe Scally (23), die beide von 7 auf 5 Mio abgewertet wurden. Bitter für Borussia ist vor allem die erneute Abstufung bei Scally. Der Vertrag des US-Amerikaners läuft am Saisonende aus, ihn wird Manager Rouven Schröder (50) in der Winterpause unbedingt noch verkaufen wollen, um den Schade wenigstens zu begrenzen - doch viel Geld für die klamme Klubkasse ist nun nicht mehr zu erwarten.