Stärke von 3,4: Erdbeben bei Mannheim
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Mannheim/Worms – Ein Erdbeben hat am späten Nachmittag die Region an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erschüttert. Das Beben hatte nach ersten Angaben des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung und des Landeserdbebendienstes Baden-Württemberg eine Stärke von 3,3 beziehungsweise 3,4.
Nach vorläufigen Auswertungen des Erdbebendienstes Südwest lag das Epizentrum auf dem Gemeindegebiet von Worms, berichtet das Portal „erdbebennews“. Eine genaue Auswertung des Bebens steht aber noch aus. Die Erschütterungen waren dem Bericht zufolge in Worms und Mannheim deutlich zu spüren. Ausläufer des Erdbebens sollen auch in Regionen des benachbarten nördlichen Oberrheingrabens spürbar gewesen sein.
Dem Portal zufolge soll es sich bei dem Beben von Donnerstag um das stärkste registrierte Erdbeben in der Region seit 1952 handeln. Kam es zu einem Beben der Stärke 4,7. Das Beben verursachte zahlreiche Schäden in der Region.
Laut dem baden-württembergischen Landesamt für Geologie bebte die Erde um genau 17.27 Uhr. Die Behörde stuft das Beben als „schwaches Erdbeben“ ein. Es sei „vermutlich in einem Umkreis von 20 Kilometern um das Epizentrum“ zu spüren gewesen, heißt es. Wie der „Mannheimer Morgen“ berichtet, sollen auch im südhessischen Lampertheim die Häuser gewackelt haben. Auch in der Warnapp Nina wurde über das Beben informiert. Schäden sind bislang nicht bekannt.