Stärkstes Erdbeben aller Zeiten an Italiens Supervulkan
Startseite Panorama Stärkstes jemals gemessenes Erdbeben an Italiens Supervulkan – Zahl der Verletzten steigt Von: Karolin Schaefer, Johannes Welte Uns auf Google folgen In den Phlegräischen Feldern hat ein Beben der Stärke 4,7 die Region erschüttert. Es zeichnen sich erste Schäden ab. Vom Krater der Solfatara brach ein Fels ab. Update um 23:59 Uhr: Mittlerweile ist die Rede von 20 Verletzten, darunter zwei Schwerverletzten, berichtet cronacalegrea.it. Mehrere Dutzend Häuser seien beschädigt, fünf Autos zerstört, zahlreiche Menschen obdachlos. Die Behörden haben Auffanglager eingerichtet. Auch der Fährverkehr in Pozzuoli wurde eingestellt, da die Molen Risse bekommen haben. Hier legen die Schiffe zur Ferieninsel Ischia ab. Die Erdstöße halten weiter an: Um 23.35 Uhr wurde ein Beben der Stärke 3,1 registriert. Insgesamt gab es bis Mitternacht 31 Nachbeben. Aus Angst vor heftigeren Nachbeben verbringen viele Anwohner die Nacht im Freien. Update vom 31. Juli, 22:35 Uhr: Das Erdbeben war nur Auftakt eines längeren Schwarmbebens. Bislang wurden bis 22:04 Uhr 15 Nachbeben registriert. Das stärkste hatte die Stärke 3,8. Es könnte eine unruhige Nacht für die Region werden. Das Portal ilfattoquotidiano spricht mittlerweile von acht Leichtverletzten. Erstmeldung vom 31. Juli, 22:02 Uhr: Erneut hat die Erde an Italiens Supervulkan gebebt. Die Erschütterung mit einer Stärke von 4,7 wurde um 19:46 Uhr mitten in den Phlegräischen Feldern registriert. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa handelte es sich um das stärkste Beben in der Region, seit die Aktivität des Bradyseismus wieder zugenommen hat. Das zuvor stärkste Beben hatte eine Magnitude von 4,6. Das Epizentrum lag im staatlichen Institut für Geophysik und Vulkanologie (ONGV) zufolge unter dem Solfatarakrater. Laut Ansa war das Beben deutlich in Neapel und in Gemeinden der Provinz zu spüren. Vier Menschen wurden demnach leicht verletzt. Viele Menschen hätten ihre Häuser verängstigt verlassen und seien auf die Straße gelaufen. Erdbeben an Italiens Supervulkan: Fels bricht von Krater Wie das Portal Teleclubitalia berichtet, sei ein Fels vom Krater der Solfatara abgebrochen. Mehrere Meldungen über Stromausfälle und in Aufzügen eingeschlossene Personen erreichten die Feuerwehr. Aus Pozzuoli meldete die Einsatzzentrale den Einsturz einer Gebäudefassade; in weiteren Stadtteilen fielen Gesimse und Putzteile von Gebäuden. Videos in den sozialen Medien lassen das Ausmaß des Erdbebens erahnen. Kurz nach dem Beben wurde der Zugverkehr auf den Linien Cumana und Circumflegrea vorübergehend eingestellt, berichtete Ansa. Auch das staatliche Eisenbahnunternehmen RFI hat beschlossen, den Zugverkehr im gesamten Verkehrsknotenpunkt Neapel einzustellen.