Start-Up: Wie dieses Projekt ein großes Problem der Energiewende lösen kann
Düsseldorf. Im US-Bundesstaat Oklahoma türmt sich die erste Testanlage des US-Start-ups Standard Thermal auf ganze zehn Meter Höhe. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein gewöhnlicher Erdhügel. Kein futuristischer Batterieturm, keine kilometerlangen Rohrleitungen, keine komplizierte Technik. Nur ein Hügel, der Energie für Monate speichern soll. Das zumindest ist der Plan von Austin Vernon. Der Amerikaner ist Chef von Standard Thermal, einem Unternehmen mit einer ungewöhnlichen Idee: Überschüssiger Solarstrom soll in Wärme umgewandelt und direkt in einem großen Erdhaufen gespeichert werden. Tage, Wochen oder sogar Monate später kann sie dann für die Industrie wieder entnommen werden.