Start-up: Wie Freda mit Premium-Pizza Restaurants Konkurrenz machen will
Düsseldorf. Eines hat Philipp Kraiss, Mitgründer des Müsliversenders Mymuesli, schon immer geärgert: „Es gibt keine richtig leckeren hochwertigen Fertiggerichte.“ Wer etwas Gutes essen wolle, müsse eine Stunde einkaufen und in der Küche stehen – oder ins Restaurant gehen. „Selbst in der Sternegastronomie werden etliche Speisen vorher zubereitet, schockgefrostet und wieder aufgetaut“, sagt Kraiss. Mit Christian Mahler, lange Zeit Manager für Business Development bei Mymuesli, gründete Kraiss 2023 in Passau das Food-Start-up Freda. „Wir wollen hochwertige, innovative Lebensmittel herstellen, die lange haltbar und schnell zubereitet sind – eine Art Bofrost 2.0.“ Die ersten Produkte waren handgefertigte Pizzen, die prompt Testsieger der Stiftung Warentest wurden. Pizza von Freda ist heute außer im Webshop auch in allen Filialen von Kaufland und bei Billa Plus in Österreich erhältlich. Mit portionierten Tiefkühlmahlzeiten, „Frozen Blocks“ genannt, will Freda weiter wachsen – auf einen zweistelligen Millionenumsatz noch in diesem Jahr.