Start-ups: Bundesregierung startet 25-Milliarden-Initiative für Start-ups
Berlin. Die Bundesregierung will in Kürze mit der geplanten Verdopplung ihrer milliardenschweren Hilfen für Start-ups auf 25 Milliarden Euro beginnen. Das erfuhr das Handelsblatt von drei mit den Plänen vertrauten Personen.
Demnach soll in den nächsten Wochen der Startschuss für die zweite Auflage der WIN-Initiative zur Unterstützung von Jungfirmen fallen. Erstmals soll gezielt auch Geld von Pensionskassen, Stiftungen und Versorgungseinrichtungen für die Initiative eingeworben werden, die bisher in Deutschland kaum Kapital in den Start-up-Sektor stecken.
WIN, das steht für „Wachstums- und Innovationskapital für Deutschland“ – ein Programm, mit dem die steuerlichen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für junge Firmen verbessert werden sollen. Bei der Herausforderung, den Gründerstandort Deutschland zu stärken, gelten die bürokratischen wie auch finanziellen Gegebenheiten weiterhin als stark ausbaufähig.
Vor allem in der Wachstumsphase, in der es bei Jungfirmen darum geht, Strukturen aufzubauen und den Umsatz zu steigern, mangelt es in Deutschland an Kapital. Laut einer KfW-Erhebung stammten im ersten Quartal des Jahres mehr als drei Viertel der in Start-ups investierten Mittel aus dem Ausland. Das war deutlich mehr als in beiden Vorquartalen.