Starts und Landungen am BER wegen Drohnen-Alarm zweitweise ausgesetzt
Wegen eines Drohnen-Alarms wurden am Mittwochabend am Flughafen BER zeitweise Starts und Landungen ausgesetzt. Das bestätigte eine BER-Sprecherin dem rbb.
Laut der Bundespolizei soll eine Drohne gesichtet worden sein. Am BER sei aber keine Drohne von der Polizei gefunden worden. Auch sei unklar, um welche Art von Drohne es sich handelte, so eine Sprecherin der Bundespolizei auf Nachfrage vom rbb.
Zunächst sei gegen 20:20 Uhr die Nordpiste für Starts- und Landungen gesperrt worden, später wurde demnach der gesamte Flugbetrieb eingestellt. Rund 45 Minuten dauerte der Einsatz der Bundespolizei.
Am späteren Abend sei der Flugbetrieb wieder angelaufen, so die BER-Sprecherin. Nach rbb-Informationen wurden mindestens zwei Maschine umgeleitet.
An keinem anderen deutschen Flughafen sind im ersten Halbjahr so viele Drohnen gesichtet worden wie am Hauptstadtflughafen BER. 28 solcher Flugobjekte registrierte der Tower in Schönefeld in den ersten sechs Monaten, wie die Deutsche Flugsicherung (DFS) auf Anfrage mitteilte. Das war eine Sichtung mehr als im selben Zeitraum am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main.