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Startschuss der Hardware fürs Googlebook: Fünf Hersteller sind zum Start von Googles neuem Notebook-Betriebssystem dabei

Technologie

Google hat im Rahmen der Google I/O mit Googlebook den Nachfolger vom Chromebook angekündigt – erste Hardware folgt nun wie versprochen im Herbst. Das neue Notebooksystem soll sich an den Puls der Zeit anpassen. Betriebssysteme haben sich gewandelt und so richtet sich bei den Googlebooks alles auf Gemini und die Verzahnung mit einem Android-Smartphone aus. Basis ist das Android-Technologie-Stack, was durch Desktop-Elemente von ChromeOS ergänzt wurde. Wie bei den Chromebooks liefert Google auch bei den Googlebooks die Software, die Hardware kommt von diversen OEMs und da hat man auch zum Debüt der Googlebooks einige Partner mit am Start.

Googlebook vorgestellt: Neues Notebook-System von Google mit Gemini im Herzen Google hatte in den letzten Jahren mit den Chromebooks Cloud-orientierte Laptops im Portfolio. Die...

Herzstück der Googlebooks ist Gemini Intelligence. Es soll an jeder Stelle persönliche sowie proaktive Hilfe anbieten. Google entwickelt zudem das Bedienungskonzept des Cursors weiter. Mit dem „Magic Pointer“ bietet Gemini stets seine Hilfe an: Zeigt man mit dem Cursor auf etwas auf dem Bildschirm, reagiert Gemini mit kontextbezogenen Vorschlägen. Liegt der Cursor auf dem Datum in einer E-Mail, kann ein Meeting vereinbart werden. Wählt man zwei Bilder aus, bekommt man den Vorschlag, diese gemeinsam zu visualisieren – etwa das Wohnzimmer mit einem neuen Sofa zu kombinieren.

Die Googlebooks sind optimiert für die Zusammenarbeit mit dem Android-Ökosystem, im Speziellen mit dem eigenen Android-Smartphone soll das Ganze nahtlos verzahnt werden.

So kann das Googlebook zwar eigenständig Apps ausführen, man kann aber auch die Apps vom Smartphone direkt auf dem Laptop nutzen („casten“). Dateien vom Smartphone lassen sich direkt auf dem Laptop anzeigen, durchsuchen oder auch einfügen. Ebenfalls mit von der Partie sind Rambler zum direkten Diktieren per Spracheingabe sowie die Möglichkeit, Widgets individuell per KI zu bauen.

So viel nochmals als kurzen Abriss zur Software. In Sachen Hardware kündigt Google an, dass Googlebooks serienmäßig mindestens mit 16 GB Arbeitsspeicher (und bis zu 32 GB) kommen. Das System läuft sowohl auf x86, als auch auf ARM. In puncto Speicher liegt man, je nach Modell, zwischen 256 und 512 GB.

Es gibt verschiedenste Formfaktoren: von kompakten 13-Zollern, über 2-in-1-Convertibles bis hin zu 15,3 Zoll will man da eine große Bandbreite abdecken. Punkten will man zudem von Akkulaufzeiten über 14 Stunden. Hinzu kommen Extras wie hintergrundbeleuchtete Tastaturen, Touchscreen und die Glowbar, eine beleuchtete LED-Leiste an der Außenseite. Visualisiert wird bei einer Schwenkbewegung beispielsweise der Akkustand. Entwickler sollen Zugriff bekommen, um eigene interaktive Animationen erstellen zu können.

Zum Start hat man eine Bandbreite an OEMs zusammengetrommelt, die Googlebooks produzieren: Acer, Asus, Dell, HP sowie Lenovo. Herstellerübergreifender Einstiegspreis sollen 899 US-Dollar sein – (deutsche) Euro-Preise reichen wir nach. Vorbestellungen der Googlebooks starten ab sofort, ab dem 5. Oktober soll es erste Geräte, auch hierzulande, geben.

Die OEMs bieten Geräte unterschiedlichster Formfaktoren. Acer bietet das erste Convertible im Sortiment an, während ASUS ein leichtes Gerät fürs Reisen mit einem Gewicht unter 1 Kilogramm zeigt. Während bei Dell ein rundes Gesamtpaket im Vordergrund steht, ist es bei HP das Design und bei Lenovo ein großes 15-Zoll-Gerät.

Alle Hersteller haben schon mal die Randdaten und Produktnamen durchgegeben. Von HP gibt es ein Notebook im traditionellen Format, welches auf den Namen HP Googlebook 14 hört. Unter der Haube werkelt der Qualcomm Snapdragon X1 Elite. Zur Seite stehen 16 GB Arbeitsspeicher und Konfigurationen ab 256 GB Speicherplatz.

Das Gerät kommt mit einem 14 Zoll großen OLED-Touch-Panel, welches mit 2.8K auflöst und eine maximale Helligkeit von 500 Nits erreicht. Auf die Waage bringt das HP Googlebook 14 knapp 1,2 Kilogramm. Zu den Besonderheiten zählt ein Aluminium-Gehäuse, ein haptisches Touchpad sowie ein Fingerabdruckscanner. Preislich geht es bei 1299 US-Dollar los.

Neulich noch in Leaks jetzt bestätigt: das XPS Googlebook. Auch dieses Gerät setzt auf den klassischen Notebookformfaktor. Mit 1,13 Kilogramm ebenfalls ein Leichtgewicht. Das Touchdisplay misst hier allerdings 13 Zoll (2.5K, 500 Nits). Unter der Haube werkelt der Snapdragon X Elite, dem 16 GB Arbeitsspeicher und mindestens 512 GB Speicherplatz zur Seite stehen. Auch Dell setzt bei seinem Googlebook auf Aluminium, haptisches Touchpad sowie einen Fingerabdruckscanner. Besonders ist die Authentifizierung per Gesicht. Startpreis: 1199 US-Dollar.

Die übrigen drei Hersteller setzen auf Intel-Prozessoren. Darunter Lenovo mit dem Lenovo Googlebook 15. Mit 15,3 Zoll (2.8K OLED Touchdisplay) das größte Gerät der Neuvorstellungen. Unter der Haube kommt ein Intel Core Ultra 3 (Panther Lake) zum Einsatz, nebst 16 GB Arbeitsspeicher, mindestens 256 GB Speicherplatz. Auch hier sind haptisches Touchpad, Face-Authentifizierung und Fingerabdruck-Leser mit dabei, ebenso wie eine Dolby-Atmos-Zertifizierung. Das knapp 1,22 Kilogramm schwere Gerät setzt auf ein Magnesium-Gehäuse sowie Carbonfasern. Zu haben ab 1299 US-Dollar.

Zudem wäre dann da noch Asus mit dem Asus Googlebook 14. Erhältlich ab 1299 US-Dollar. Auch hier ein 14-Zoll-Gerät mit OLED-Panel (3K-Auflösung, 500 Nits Peak) und Touch-Funktion. Das Gerät mit Aluminium- und Magnesium-Gehäuse ist mit knapp unter 1 Kilogramm Gewicht ein wahres Leichtgewicht. Als SoC werkelt auch hier der Intel Core Ultra 3 (Panther Lake) mit 16 GB Arbeitsspeicher und mindestens 256 GB großem Speicherplatz. Als Besonderheit nennt man das haptische Trackpad und einen Fingerabdruckscanner.

Von Acer kommt das einzige Convertible, das Acer Googlebook 14. Jenes ist mit 14 Zoll großem OLED-Touchdisplay ausgestattet (2.8K, 500 Nits) und man setzt ebenfalls auf den Intel Core Ultra 3 (Panther Lake), 16 GB RAM, 256 GB Speicherplatz. Das Gerät mit Aluminium- und Magnesium-Gehäuse bringt abermals 1,22 Kilo auf die Waage. Fingerabdruckscanner? Check. Mit einem Startpreis von 899 US-Dollar zudem auch das günstigste Modell.

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