DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin +0,12 % 63.100,85 USD 20:07:18 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Statistisches Bundesamt Geburtenrate so niedrig wie zuletzt 1997

Nation

Die Geburtenrate pro Frau in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 1997 gefallen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag die "zusammengefasste Geburtenziffer" bei lediglich 1,32 Kindern. Sie fiel damit um 2,7 Prozent niedriger aus als 2024 mit 1,35 und ist seit 2022 kontinuierlich gesunken. Zuletzt fiel die Geburtenrate pro Frau vor knapp 20 Jahren mit 1,33 auf ein ähnlich geringes Niveau. "Noch niedriger lag sie Mitte der 1990er-Jahre mit einem Tiefstwert von 1,24 Kindern je Frau", erklärten die Statistiker. Die damals Geborenen bilden nun die relativ kleine Generation potenzieller Eltern. Die Zahl der Geburten fiel daher im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit: Nach endgültigen Berechnungen wurden 2025 in Deutschland nur noch 654.241 Kinder geboren, so die Statistiker. Die "zusammengefasste Geburtenziffer" gibt an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekäme, wenn ihr Geburtenverhalten dem aller Frauen zwischen 15 und 49 Jahren im betrachteten Jahr entspräche. Mehr Geburten nur in Hamburg Regional gibt es große Unterschiede. So lag die Geburtenrate im vergangenen Jahr zwischen 1,16 in Sachsen und 1,38 Kindern je Frau in Niedersachsen. In Sachsen war der Wert zuletzt im Jahr 1998 noch niedriger gewesen (1998: 1,11). Niedersachsen ist bereits seit 2018 das Bundesland mit der höchsten Geburtenhäufigkeit. Allerdings sank auch hier der Wert zum ersten Mal seit 16 Jahren unter 1,40 (2009: 1,38). Die Geburtenrate in den östlichen Flächenländern blieb mit 1,22 Kindern je Frau geringer als in den westlichen Bundesländern mit 1,34. Im Vergleich zum Vorjahr sank die zusammengefasste Geburtenziffer 2025 außer in Hamburg (plus 0,4 Prozent auf 1,24 Kinder je Frau) in allen Bundesländern. Den stärksten Rückgang verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern (minus 6,3 Prozent auf 1,21 Kinder je Frau) Auch Rückgang bei ausländischen Frauen Die Geburtenrate der Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit sank 2025 auf 1,20 Kinder. Ein ähnlich niedriger Wert wurde zuletzt vor knapp 30 Jahren verzeichnet (1996: 1,22). Bei Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit lag sie bei 1,78 Kindern und war damit um 3,3 Prozent geringer als im Vorjahr (1,84). "Die Geburtenhäufigkeit der ausländischen Frauen geht seit 2017 mit Ausnahme des Jahres 2021 kontinuierlich zurück", hieß es.

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