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Steam Machine: Keine Gefahr für PS5 und Xbox - laut Insider aber dennoch ein Erfolg für Valve

Technologie

Ende Juni eröffnete Valve die Vorbestellungen für die neue Steam Machine. Doch beim Blick auf den Preis mussten viele Gaming-Fans erst einmal gehörig schlucken: Mit 1.039 Euro ist der kompakte Wohnzimmer-PC alles andere als ein Schnäppchen und selbst der Steam-Hersteller peilte ursprünglich ein deutlich niedrigeres Preisschild an. Doch während die Chefetagen bei Sony oder Microsoft angesichts solcher aufgerufenen Summen und der daraus resultierenden, eher nischigen Absatzzahlen ziemlich nervös werden dürften, herrsche bei Valve pure Zufriedenheit. Denn einem bekannten Insider zufolge messe man den Erfolg des Gaming-Würfels völlig anders. Jason Schreier sicher: „Sie sehen dieses Ding tatsächlich als Erfolg“ So war es jetzt der renommierte Bloomberg-Journalist Jason Schreier, der in seinem neuesten YouTube-Video (via TwistedVoxel) die inzwischen 14-jährige Reise von Valve hin zum perfekten Wohnzimmer-PC beleuchtete. Und wer glaubt, Valve wolle mit der Steam Machine ernsthaft mit der PS5 oder der Xbox Series X/S in Konkurrenz treten, der irre sich, dem Insider zufolge, gewaltig. Genau deshalb sei das Gerät auch ein voller Erfolg. „Das Ding hat sich für sie als Erfolg erwiesen, und zwar deshalb, weil Valves Ziel hier nicht unbedingt darin besteht, Hardware herzustellen, die sich Millionen Mal verkauft und mit der PlayStation und Xbox konkurriert“, brachte es Schreier auf den Punkt. Wie der Journalist erklärte, verfolge Valve mit der Steam Machine vielmehr ein ideologisches und langfristiges Ziel: die Stärkung des eigenen PC-Ökosystems und die Verbreitung des hauseigenen, Linux-basierten Betriebssystems SteamOS auf möglichst vielen verschiedenen Hardware-Typen. Damit will sich der Konzern dauerhaft gegen ein geschlossenes Windows-System von Microsoft absichern. Und dass jede produzierte Einheit der Steam Machine trotz des Premium-Preises sofort vergriffen ist, reiche Valve demnach völlig aus, um das Projekt als vollen Erfolg zu verbuchen. Kein exklusives Half-Life 3 für die Steam Machine Darüber hinaus kam Schreier in seinem Video auch auf „Half-Life 3“ zu sprechen, das von den Fans seit nunmehr zwei Jahrzehnten sehnsüchtig erwartet wird. Denn mit der Ankündigung der Steam Machine flammten sofort Spekulationen auf: Würde Valve den Shooter möglicherweise als exklusiven System-Seller nutzen, um die Verkäufe der Hardware anzukurbeln? Doch diesem Mythos erteilte Schreier eine klare Absage. So habe Valve selbst gegenüber dem Journalisten bestätigt, dass man zu keinem Zeitpunkt darüber nachgedacht habe, ein neues „Half-Life“ exklusiv für die Steam Machine anzubieten. Der Grund: Eine Plattform-Exklusivität widerspreche den langfristigen Plänen des Unternehmens. Schließlich möchte Valve den Markt nicht mit einem eigenen Gerät dominieren, sondern lediglich als Vorreiter dienen, damit andere Hardware-Hersteller ebenfalls kompakte Gaming-PCs mit SteamOS auf den Markt bringen.

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