Steam: Neues Gratis-Spiel geht schon am ersten Tag durch die Decke
Kostenlose Spiele auf Steam gibt es zuhauf und jede Woche kommen neue dazu. Manche jedoch – in der Regel mit einem größeren Budget im Hintergrund – ziehen eine besondere Aufmerksamkeit auf sich; was sich dann auch in einer hohen Spieler*innenzahl zu Release niederschlägt.
Aktuelles Beispiel hierfür ist Aniimo, der neueste Monstersammelspaß mit einer fantastischen Open World, der auf der Erfolgswelle von Pokémon, Palworld und Co. surfen möchte. Schon an ersten Tag haben die knuffigen und witzigen Wesen potenzielle Fans in sechsstelliger Höhe allein auf Steam gelockt.
Aniimo auf Steam lockt knapp 170.000 Spieler*innen
Das Konzept ist so einfach wie erfolgsversprechend: Eine bunte Fantasy-Open-World mit unterschiedlichen Biomen, Rollenspiel-Elemente und einer Vielzahl an sammelbaren Tierchen, die alle irgendwo zwischen putzig, flauschig und lustig pendeln – und zack, hast du einen neuen Publikumsmagneten. Wenn das Spiel – wie Aniimo – dann auch noch simultan auf PC und Konsole erscheint, einen Multiplayer-Modus besitzt und obendrein noch kostenlos spielbar ist, wundert es nicht, wenn die Fans scharenweise herbeiströmen. Allein auf Steam waren es schon am ersten Tag nach Release mehr als 127.000 gleichzeitig, ein paar Tage später erreichte es den noch immer aktuellen Höchststand von 168.260 (Stand: 5. Oktober).
Wenn ein solches Spiel gratis ist, blinkt den geneigten Gaming-Expert*innen allerdings schon der Begriff „Gacha“ vor dem inneren Auge. Und natürlich ist das auch bei Aniimo der Fall – irgendwie muss sich ein so anspruchsvolles Projekt ja auch finanzieren. Entsprechend ist diese unbeliebte Mechanik auch Thema in den Bewertungen, die sich derzeit noch ausgeglichen präsentieren. Gerade im Multiplayer-Modus gleiche das Gacha-System einem Pay-to-win, lautet eine viel geäußerte Kritik.
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Andere Stimmen bescheinigen dem Spiel einen typischen Spielspaß, den man bei einem Gacha-Game erwarten sollte – man könne viel an Aniimo genießen und ausprobieren, ohne einen einzigen Cent zu zahlen; aber gemäß des Gesetzes dieses Subgenres gehe es natürlich schneller, wenn man ein wenig investiert. „Ganz ehrlich: Das ist das Spiel, das Pokémon hätte werden sollen“, heißt es in einem Kommentar.
Wer auf dieses Genre steht, kann also nicht viel falsch machen, indem er oder sie mal auf Steam oder der PlayStation 5 reinschaut. Einen Einblick in Aniimo haben wir schon Anfang des Jahres in der Beta-Version gewagt.
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Quellen: Steam, SteamDB