Stefan Mross spricht erstmals über Doppelmord in seiner Familie
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Salzburg – „Ich wünsche dem Typen trotzdem das Beste“ – Schlagerstar Stefan Mross (50) hat in einem Interview mit „RTL“ erstmals über den Mann gesprochen, der einen Teil seiner Familie ermordet hat. Mross fand versöhnliche Worte für den Täter. Und das bei einem so grausamen Verbrechen: Im Jahr 2021 erschoss ein Stalker seine Tante (†76) und seine Cousine (†51) in ihrem Haus in Salzburg. Der Mann sitzt seit 2022 eine lebenslange Haftstrafe ab. „Das Schlimmste war, als der Anruf von meinem Bruder kam“, erinnert sich Mross an den Moment, als er von der Tat erfuhr. Für seine Mutter bedeutete das Verbrechen einen doppelten Verlust – sie verlor ihre Schwester und ihre Nichte. Es sei eine „ganz schlimme Zeit“ gewesen, so der Musiker. Die Ereignisse hätten bei seiner Mutter „bestimmt einen Knacks hinterlassen“. Im vergangenen Jahr verstarb sie im Alter von 85 Jahren. Rache lehnt Mross ab Was Mross am stärksten beschäftigt: dass „eine ganze Familie zerstört“ wurde. „Das tut mir am meisten weh“, sagt er. Trotz des unglaublichen Schmerzes, den Mross verarbeiten muss: Aus seinem Mund kommt kein böses Wort. Von ihm aus könne der Täter im Gefängnis „jeden Tag ein Schnitzel mit Pommes“ bekommen. Der Mann tue ihm sogar leid, weil er „sein ganzes Leben kaputtgemacht hat“. Härtere Strafen wie die Todesstrafe in den USA lehnt Mross ab. „Der soll einfach weggesperrt werden“, sagt er – mehr nicht. Mehr will der Entertainer über den Doppelmord auch nicht sagen. Stalking und Zurückweisung als Motiv