DAX +0,44 % 25.818,21 Pkt 18:00:00 MDAX +0,15 % 30.472,32 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -1,22 % 6.131,31 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,34 % 51.770,31 Pkt 21:47:53 S&P 500 -2,12 % 7.580,07 Pkt 21:47:43 Nasdaq -4,19 % 25.437,00 Pkt 22:15:59 Nikkei -2,12 % 63.290,11 Pkt 07:45:03 Gold -3,29 % 3.898,90 USD 21:59:59 Silber -5,59 % 49,28 USD 21:59:59 Brent -1,26 % 113,43 USD 21:59:57 WTI +2,08 % 104,12 USD 21:59:59 Bitcoin +0,14 % 77.303,47 USD 11:48:31 EUR/USD +0,09 % 1,11660 USD 22:29:43 EUR/GBP -0,44 % 0,83320 GBP 22:26:43 EUR/CHF -0,37 % 0,92020 CHF 22:28:43 EUR/JPY -0,14 % 175,816 JPY 22:28:43

Stellenabbau bei Uber trifft auch Führungskräfte

Wirtschaft

Der US-amerikanische Fahrdienstleister Uber plant einen umfassenden Jobabbau - offenbar vor allem im Führungsbereich. Die rund 3.300 Stellen sollen im Rahmen eines groß angelegten Konzernumbaus wegfallen, das entspricht etwa zehn Prozent der weltweiten Belegschaft von Uber.

Ein Teil der betroffenen Führungskräfte soll in Aufgabenbereiche ohne Personalverantwortung wechseln, aber auch bei den zentralen Entwicklungs-, Daten- und Lieferorganisationen sollen Arbeitsplätze wegfallen.

In einer E-Mail an die Beschäftigten erklärte Konzernchef Dara Khosrowshahi, Uber wolle die Management-Ebenen verschlanken, um Komplexität zu verringern und schneller entscheiden zu können. Globale Teams sollen in New York und San Francisco konzentriert werden.

Fokus auf neue Geschäftsbereiche

Das eingesparte Geld will Uber in das Kerngeschäft mit Fahrdiensten, Essenslieferplattformen sowie das Robotaxi-Geschäft stecken. Der Konzern hatte angekündigt, in den kommenden Jahren mehr als zehn Milliarden US-Dollar in Partnerschaften für Robotaxis zu investieren, um sich als zentrale Plattform für das Herbeirufen autonomer Fahrzeuge zu etablieren.

Außerdem hatte der US-Fahrdienstvermittler vor wenigen Tagen die Milliardenübernahme des Berliner Essenslieferdienstes Delivery Hero vorangetrieben. Nach der Genehmigung durch die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat der Konzern ein offizielles Angebot vorgelegt.

Ende vergangenen Jahres beschäftigte Uber weltweit rund 34.000 Mitarbeiter. Es ist der größte Stellenabbau des Konzerns seit Mai 2020, als in der Corona-Pandemie rund 6.700 Arbeitsplätze wegfielen.

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