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Stellenstreichungen: Porsche vor nächstem Kahlschlag - 4100 weitere Jobs in Gefahr

Wirtschaft

Bei dem Sportwagenbauer Porsche könnten ⁠einem Zeitungsbericht zufolge 4100 weitere Stellen wegfallen. Bei dem Mutterkonzern Volkswagen wachse nach der Gewinnwarnung die Sorge, dass ⁠das bisherige Sparpaket nicht ausreiche, berichtete das „Handelsblatt“ am ‌Samstag. Dies ​gehe aus Unterlagen ‌zum Aufsichtsratsbeschluss bei VW von Anfang ​September hervor.

Für die Markengruppe „Sport Luxury“, zu der Porsche gehört, sehe ​die Vorlage eine Reduktion um rund 4100 Mitarbeiter vor. Allein bei den Gemeinkosten fehlten ​rund 700 Millionen Euro. Der VW-Plan solle ausdrücklich „zusätzlich zu bestehenden ‌Vereinbarungen“ gelten, heißt es laut der Zeitung. Weder Volkswagen noch Porsche waren zunächst für eine Stellungnahme zu erreichen.

Volkswagen hatte am Freitag die Prognose für das laufende Jahr gekappt. 2026 traut sich Europas ⁠größter Autobauer nur noch eine operative Umsatzrendite von gerade einmal einem Prozent ‌zu – statt der bislang angenommenen 4 bis 5,5 Prozent. Hauptgrund ist ‌eine Milliardenabschreibung auf Porsche. Da Porsche eigenständig ‌ist, kann Volkswagen ⁠Maßnahmen ⁠jedoch nur empfehlen, nicht anordnen.

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