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Sternschnuppen über Bayern: Tipps, um die Perseiden gut zu sehen

Wissenschaft

Jedes Jahr wartet Mitte August ein besonderes Highlight auf Himmelsbeobachter: Der Meteorstrom der Perseiden erreicht seinen Höhepunkt. Dann sind am Nachthimmel theoretisch bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde zu sehen. Das dürfte jedoch bislang erst den wenigsten gelungen sein, so viele von ihnen auch tatsächlich zu beobachten, wird die Sicht doch durch manche Umstände eingeschränkt. Wie man in Bayern besonders gute Chancen darauf hat, möglichst viele Sternschnuppen zu sehen, erklären wir hier. Hier sieht man die Perseiden vom 12. auf den 13. August besonders gut Die Perseiden sind bereits seit dem 12. Juli und noch bis zum 19. August 2026 am Himmel zu sehen. Der Höhepunkt ist jedoch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 12. auf den 13. August, erreicht. Relativ bald nach der partiellen Sonnenfinsternis, die in München ungefähr zwischen 19.30 und 20.30 Uhr am 12. August zu sehen ist, wird es dunkel – und dann ist das nächste Himmelsspektakel zu bewundern. Wie die Volkssternwarte München mitteilt, liegt der Ausstrahlungspunkt der Perseiden einige Grad nördlich des Sternbildes Perseus (daher auch der Name). Dieses steht demnach zum Beginn der Nacht in nord-nord-östlicher Richtung tief am Horizont. Doch die „maximalen Fallraten“ werden erst in den frühen Morgenstunden erreicht, es lohnt sich also länger wach zu bleiben. Stündlich können bis zu 100 Meteore fallen – realistisch sind aber wohl eher zehn bis 20 pro Stunde, die beobachtet werden können, etwa aufgrund von Wolken am Himmel oder der Lichtverschmutzung durch naheliegende Städte. Sternschnuppen über Bayern: Wo muss man am Himmel hinschauen? Da heuer am 12. August Neumond ist, stört dieser schon mal nicht bei der Beobachtung. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) empfiehlt, sich einen Ort zu suchen, an dem die Lichtverschmutzung so gering wie möglich ist. Damit steigen die Chancen, auch schwächere Sternschnuppen zu sehen. Wer sich mit dem Rücken flach auf den Boden legt, hat dann ein möglichst weites Sichtfeld. Laut ARD alpha besteht die allerbeste Chance, sehr viele Meteore zu sehen, morgens gegen vier Uhr. Wenn es am Abend gerade erst dunkel geworden ist, kommen die Sternschnuppen demnach eher flach vom Horizont aus Richtung Nord-Nord-Ost. In den frühen Morgenstunden steht das Sternbild dann in guter Höhe im Südosten. Je nachdem, zu welcher Zeit man also beobachtet, könnte es sich lohnen, den Blick etwas weiter in eine der Himmelsrichtungen schweifen zu lassen. Perseiden: So entstehen die Sternschnuppen im August Wer in der Nacht vom 12. auf den 13. August übrigens verhindert ist – oder falls schlechtes Wetter eintreten sollte –, dem sei gesagt, dass auch in den Nächten vor und nach dem Höhepunkt sehr viele Sternschnuppen zu sehen sind, teils bis zu 50 pro Stunde. Wie kommen die Perseiden zustande? Der DWD erklärt, dass dafür ein 1862 entdeckter Komet verantwortlich ist, der alle 133 Jahre um die Sonne kreist und dessen Staubspur die Erde jedes Jahr im August durchquert. Genau diese winzigen Staubteilchen verglühen dann in der Erdatmosphäre und hinterlassen eine blitzartige Lichtspur. Die besten Orte in Bayern, um Sternschnuppen zu sehen

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