DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 17:30:14 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 17:30:14 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 17:30:00 Dow Jones -0,13 % 53.702,72 Pkt 18:01:15 S&P 500 +0,49 % 7.786,55 Pkt 18:01:15 Nasdaq +0,44 % 26.704,63 Pkt 18:01:13 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,97 % 4.449,40 USD 17:51:11 Silber +0,60 % 65,27 USD 17:50:52 Brent +0,85 % 87,81 USD 17:51:06 WTI +0,50 % 81,66 USD 17:51:07 Bitcoin -0,76 % 62.920,27 USD 18:01:14 EUR/USD +0,48 % 1,15850 USD 18:00:20 EUR/GBP +0,05 % 0,85430 GBP 18:01:16 EUR/CHF +0,26 % 0,93980 CHF 18:01:15 EUR/JPY +0,38 % 184,376 JPY 18:01:15

Steuern: Brisante interne E-Mails - Union stimmte Steuererhöhungen zu

Nation

Berlin. Die Steuerpolitik schlägt in der Sommerpause hohe Wellen. Seit Tagen streiten Union und SPD über ein eigentlich unscheinbares Steuergesetz, in dem Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) die Beschlüsse der Koalition von Anfang Juli umsetzt. Das Gesetz sah Steuererleichterungen bei der Einkommensteuer vor, und zugleich kleinere Steuererhöhungen zur Gegenfinanzierung. So wollte Klingbeil etwa den Steuerfreibetrag für Vereine senken, und den für Belegschaftsrabatte streichen. Seit Tagen mobilisiert allerdings die Union gegen Klingbeils Pläne. Zuerst monierte sie, die Entlastungen fielen zu klein aus. Dann nahm sie den zweiten Teil von Klingbeils Gesetz ins Visier: Die kleineren Steuererhöhungen stünden nicht im Einklang mit den Zielen der Koalition und seien gar nicht final beschlossen worden, heißt es aus der Union. Interne Mails zwischen Kanzleramt und Bundesfinanzministerium, die die dem Handelsblatt vorliegen, sowie weitere Recherchen, wie die Steuerreform hinter den Kulissen ausverhandelt wurde, zeigen aber ein anderes Bild: Danach hat die Union all den Steuererhöhungen zugestimmt. Und das offensichtlich sogar zwei Mal.

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