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Stichwahl entscheidet über Staatsoberhaupt

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Präsidentschaftswahl in Bulgarien: Keine absolute Mehrheit – Stichwahl entscheidet über Staatsoberhaupt

Von: Katja Thorwarth

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Bulgarien-Wahl: Amtsinhaberin Jotowa liegt laut Hochrechnung vorn – verpasst jedoch die absolute Mehrheit. Am kommenden Sonntag fällt die Entscheidung in der Stichwahl.

Update, 22.15 Uhr: In Bulgarien soll das neue Staatsoberhaupt in einer Stichwahl bestimmt werden. Wie aus einer Hochrechnung des bulgarischen Meinungsforschungsinstituts Mjara hervorgeht, erreichte keiner der Kandidaten schon im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit. Zudem lag die Wahlbeteiligung mit 22,2 Prozent weit unter den notwendigen mehr als 50 Prozent. Damit wird es am kommenden Sonntag eine Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten geben – der jetzigen Präsidentin Ilijana Jotowa und Ex-Interimsregierungschef Andrej Gjurow.

Update, 21.24 Uhr: Bei der Präsidentschaftswahl in Serbien werden nach wie vor Stimmen ausgezählt. Sollten sich die Prognosen bewahrheiten, wird es eine Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten geben: Ilijana Jotowa und Andrej Gjurow. Die Stichwahl ist für den kommenden Sonntag geplant.

Update, 20.37 Uhr: In drei Prognosen liegt Amtsinhaberin Ilijana Jotowa nach der Wahl in Bulgarien vorn, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Die Nachwahlumfragen wurden nach der Wahl veröffentlicht und sehen Jotowa zwischen 35 und 36,5 Prozent. Ihr wichtigster Herausforderer Andrej Gjurow kam demnach auf ein Ergebnis zwischen 32,2 und 32,5 Prozent.

Präsidentschaftswahl in Bulgarien: Amtsinhaberin Jotowa laut erster Prognose knapp vorn

Update, 19.05 Uhr: Bei der Präsidentschaftswahl in Bulgarien ist laut erster Prognose Amtsinhaberin Jotowa knapp vorn. Wie der bulgarische Sender BTN berichtet, kommt Präsidentin Ilijana Jotowa laut Prognose auf 35,3 Prozent. Jotowas stärkster Herausforderer, der prowestliche Ex-Interimsregierungschef Andrei Gjurow, kommt demnach auf 32,4 Prozent. Damit zeichnet sich eine Stichwahl ab.

Update, 19.01 Uhr: In Bulgarien sind die Wahllokale nun geschlossen: Die Stimmen werden ausgezählt. Es folgen zunächst Prognosen auf Basis von Nachwahlbefragungen. Offizielle Ergebnisse der Präsidentschaftswahl in Bulgarien werden bis zu 48 Stunden nach Schließung der Wahllokale erwartet.

Update, 17.06 Uhr: Bei der Präsidentschaftswahl in Bulgarien lag die Beteiligung am Mittag – vier Stunden nach Öffnung der Wahllokale – bei gerade einmal 5,8 Prozent. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Angaben der Wahlkommission. Die Wahllokale sind am Sonntag noch bis 19.00 Uhr MEZ (20.00 Uhr Ortszeit) geöffnet. Nach dem Ende der Stimmabgabe sollen Prognosen veröffentlicht werden. Mit offiziellen Ergebnissen ist bis zu 48 Stunden nach Wahlschluss zu rechnen.

Sollte im ersten Wahlgang keine Kandidatin oder Kandidat die absolute Mehrheit erreichen, ist für den 1. November eine Stichwahl geplant. Meinungsforscher sehen dann eine Stichwahl zwischen Präsidentin Ilijana Jotowa und Andrej Gjurow, dem Kandidaten von konsequent prowestlichen Oppositionsparteien, als sicher.

Präsidentschaftswahl in Bulgarien hat begonnen

Update vom 25. Oktober, 14:23 Uhr: Im EU- und NATO-Land Bulgarien hat die Präsidentschaftswahl begonnen. Es bewerben sich 27 Kandidatinnen und Kandidaten um das höchste Staatsamt. Amtsinhaberin Ilijana Jotowa ist allen Umfragen zufolge klare Favoritin, für sie werden mehr als 40 Prozent der Stimmen vorausgesagt. Für einen Sieg schon im ersten Wahlgang wären allerdings mehr als 50 Prozent nötig. „Ich glaube tief daran, dass es Frieden, dass es Stabilität und dass es Sicherheit geben muss“, sagte Jotowa, nachdem sie ihre Stimme in Sofia abgegeben hatte.

Erstmeldung: In Bulgarien wählen die Menschen an diesem Sonntag ein neues Staatsoberhaupt. Die linke Amtsinhaberin Ilijana Jotowa gilt als klare Favoritin, wenn die rund 6,5 Millionen Wahlberechtigten bis 19.00 Uhr MEZ (20.00 Uhr Ortszeit) ihre Stimme abgeben können. Insgesamt bewerben sich 27 Kandidatinnen und Kandidaten um das höchste Staatsamt des EU- und Nato-Landes.

Drohnenangriffe im Schwarzen Meer belasten den Wahlkampf

Die Abstimmung findet im Schatten mehrerer Drohnenangriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer statt, die bei vielen Menschen Sicherheitsbedenken auslösen und den Wahlkampf prägten. Wer hinter den Angriffen steht, ist bislang nicht abschließend geklärt – Experten vermuten jedoch einen Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Jotowa, eine frühere Journalistin und sozialistische Europaabgeordnete, warb im Wahlkampf für Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs – weitere militärische Unterstützung für Kiew lehnt sie hingegen ab, ohne jedoch die Zugehörigkeit Bulgariens zu EU und NATO infrage zu stellen. Laut Umfragen kann sie mit mehr als 40 Prozent der Stimmen rechnen; für einen direkten Sieg im ersten Wahlgang benötigt sie jedoch mehr als 50 Prozent.

Prowestlicher Herausforderer und prorussische Nationalisten

Ihr stärkster Herausforderer ist der prowestliche Ex-Interimsregierungschef Andrei Gjurow. Er tritt für das liberal-konservative Oppositionslager an und dürfte mit bis zu 28 Prozent auf Platz zwei landen. Der 50-jährige promovierte Ökonom setzt primär auf Stimmen von Kritikern der bisherigen Politik.

Dahinter wird Kostadin Kostadinow erwartet, der Bewerber der prorussischen und nationalistischen Partei Wasraschdane (Wiedergeburt). Mit rund 12 Prozent könnte er Platz drei belegen; seine Partei gehört im Europaparlament derselben Fraktion an wie die AfD.

Befugnisse des Präsidenten und mögliche Stichwahl

Das Amt des bulgarischen Präsidenten ist vor allem repräsentativ angelegt. Das Staatsoberhaupt kann Gesetze jedoch mit einem Veto vorübergehend stoppen und führt die nationalen Streitkräfte als Oberbefehlshaber. Erreicht im ersten Wahlgang niemand die absolute Mehrheit, entscheidet eine Stichwahl am 1. November. Offizielle Ergebnisse werden binnen 48 Stunden nach Wahlschluss erwartet. (Quellen: AFP, dpa) (ktho)

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