Stiftung Warentest: Spülmaschinentabs von Aldi und Rossmann erhalten Bestnoten
Laut Stiftung Warentest Aldi und Rossmann haben die besten Spülmaschinentabs Service | Berlin · Geschirrspültabs und -Caps versprechen ein Rundum-sorglos-Paket für den Abwasch. Welche sind die Besten? Laut Stiftung Warentest liegen günstige Produkte vorn. 10.08.2026 , 08:13 Uhr Stiftung Warentest hat in Heft 8/2026 16 Multigeschirrspülmittel untersucht Im Testartikel überzeugen vor allem günstige Produkte Die angegebenen Preise wurden am 05. August 2026 erhoben Der Geschirrspüler ist aus kaum einer Küche in Deutschland wegzudenken. Nahezu alles, was über den Tisch geht, landet am Ende im praktischen Haushaltshelfer – inklusive Fett- und Essensresten. Multigeschirrspülmittel sollen für Sauberkeit und Glanz sorgen, und Geschirr und Maschine schonen. Wie gut gängige Produkte das schaffen, hat sich die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Ausgabe (8/2026) genauer angeschaut. Die „guten“ Tabs kommen von Drogerien und Discountern Insgesamt 16 Multigeschirrspülmittel haben die Tester ausführlich unter die Lupe genommen - 10 Tabs und 6 Caps. Davon haben insgesamt acht die Note „gut“ bekommen, drei schnitten mit „befriedigend“ ab, zwei waren „Ausreichend“, und drei „mangelhaft“. Besonders auffällig: Vor allem günstige Mittel vom Discounter oder Drogerien überzeugten. Allen voran folgende Tabs: „Power Force All-in-One“ von Aldi – Gesamtnote: „gut“ (2,1) – Preis pro Packung: 6,49 Euro. „Domol Ultra Power All-in-One“ von Rossmann – Gesamtnote: „gut“ (2,1) – Preis pro Packung: 3,75 Euro. Bezogen auf den Preis pro Spülgang ist das Aldi-Produkt geringfügig günstiger als die Rossmann-Tabs. Ein weiterer interessanter Fakt: In der Tat sind alle „gut“ bewerteten Tabs Eigenmarken von Drogerie- und Handelsketten. Kostenpunkt je Tab: circa neu Cent. Die vollständigen Testergebnisse finden Sie in Heft 8/2026 von Stiftung Warentest (hinter der Bezahlschranke). Erstmals hat es im Test auch ein Cap in die Liste der mit „gut“ bewerteten Produkte geschafft. Allerdings zum mehr als dopüpelten Preis. Ein Cap von „Somat Excellence Premium 5in1“ kostet 20 Cent. So hat Stiftung Warentest getestet Getestet wurde in den Kategorien: Reinigung, Klarspülen, Kalkverhinderung, Trocknen, Materialschonung, Gewässerbelastung und Nutzerfreundlichkeit der Verpackung. Acht Tabs und Caps reinigen im Test gut. Fette und Teeränder machten vielen Produkten im Test aber Probleme. Der Cap-Testsieger von Somat konnte hier punkten. Klarspüler sollen Flecken und Schlieren verhindern, indem sie das Wasser am Ende des Spülgangs schnell und gleichmäßig über das Geschirr ablaufen lassen, sodass es schnell trocknet. Passiert das nicht, bleiben Wassertropfen zurück, enthaltene Salze und Mineralien werden nach dem Trocknen häufig sichtbar. Fast zwei Drittel schaffen das zuverlässig. So schonen SIe Geschirr, Umwelt und Maschine Mit dem Blick auf die Materialschonung von Beladung und Maschine konnten nicht alle Produkte überzeugen. Besonders mit Blick auf Kunststoff und Silberbesteck machten die Tester bei einigen Produkten Abstriche in der Bewertung. Insbesondere wurden zwei Produkte, die Inhaltsstoffe enthalten, die Gewässer belasten, bemängelt (Benzotriazole und Tenside). Die anderen kamen ohne aus. Was die Tester nicht bewertet haben, waren die Fettrückstände im Sieb. Hier geben sie Verbrauchern aber einen wichtigen Tipp zur Vorsorge: Um die Maschine zu schonen, sollte einmal im Monat ein Intensivprogramm durchlaufen und Maschinengeschirrspülmittel verwendet werden. Außerdem sollte das Sieb am Boden regelmäßig gereinigt werden. So wird der Geschirrspüler richtig beladen Große Teile nach unten Besteck richtig sortieren Besteck kommt in den Besteckkorb oder in die Besteckschublade. Messer sollten aus Sicherheitsgründen mit der Spitze nach unten zeigen. Löffel und Gabeln nicht ineinanderlegen, damit das Wasser jede Seite erreicht. Stark verschmutzte Teile am besten gemischt einordnen. Was besser nicht in die Maschine gehört Holz, empfindliche Gläser, scharfe Messer und Gegenstände aus Kupfer oder Aluminium können in der Spülmaschine beschädigt werden. Auch beschichtete Pfannen und Kunststoffteile sollten nur hineingestellt werden, wenn sie ausdrücklich spülmaschinengeeignet sind. Vor dem Start prüfen: Vor dem Einschalten lohnt sich ein kurzer Kontrollblick: Sind die Sprüharme frei beweglich? Blockiert kein Geschirr die Düsen? Stehen alle Teile sicher? Ist das Spülmittel richtig dosiert? Ist der Filter sauber? Essensreste müssen in der Regel nicht abgespült werden. Grobe Reste sollten jedoch entfernt werden, damit der Filter nicht verstopft. © dpa-infocom, dpa:260729-930-452728/1 (dpa)