DAX +0,51 % 26.259,16 Pkt 09:04:28 MDAX +0,06 % 32.447,02 Pkt 09:04:30 Euro Stoxx 50 +0,25 % 6.518,94 Pkt 09:04:30 Dow Jones -0,37 % 53.885,10 Pkt 23:23:20 S&P 500 -0,34 % 7.709,96 Pkt 00:32:46 Nasdaq -0,89 % 26.348,35 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +2,56 % 4.350,50 USD 09:09:26 Silber +3,84 % 63,80 USD 09:09:14 Brent +1,19 % 83,47 USD 09:09:12 WTI +0,84 % 77,94 USD 09:09:28 Bitcoin +0,05 % 64.295,09 USD 09:19:25 EUR/USD -0,27 % 1,15260 USD 09:18:55 EUR/GBP -0,16 % 0,85660 GBP 09:19:29 EUR/CHF +0,32 % 0,93530 CHF 09:19:29 EUR/JPY +0,17 % 182,452 JPY 09:19:30

Stiftung warnt vor Risiken

Gesundheit

07.08.2026 Mundgesundheit und InfektionsrisikenStiftung warnt vor Sepsis durch Infektionen im Mundraum Marzena Sicking Nicht rechtzeitig behandelte Infektionen an Zähnen oder am Zahnhalteapparat können nach Angaben der Sepsis-Stiftung zu einer Sepsis führen. Die Stiftung verweist zudem darauf, dass auch im Zusammenhang mit zahnärztlichen Behandlungen Bakterien in den Blutkreislauf gelangen können. Hier sollen antiseptische Mundspülungen vor der Behandlung helfen. Zahn- und Zahnfleischinfektionen können sich ausbreiten Die Sepsis-Stiftung warnt vor schweren Infektionen im Mundraum und deren möglichen Folgen. Infektionen an Zähnen oder am Zahnfleisch können sich demnach auf den Kieferknochen, Weichteile des Gesichts oder tiefe Halsregionen ausbreiten. Aufgrund der Nähe zu Atemwegen, großen Blutgefäßen und dem Gehirn könnten solche Infektionen rasch lebensbedrohlich werden. Nach Angaben der Stiftung kann es zu einer Sepsis kommen, wenn der Körper eine Infektion nicht schnell und wirksam genug begrenzen kann. Sepsis sei ein lebensbedrohlicher medizinischer Notfall. Bakteriämien nach Zahnbehandlungen meist harmlos Wie die Stiftung weiter ausführt, gelangen bei zahnärztlichen Eingriffen wie Zahnextraktionen, Parodontalbehandlungen oder professionellen Zahnreinigungen häufig Bakterien in den Blutkreislauf. Diese vorübergehende Bakteriämie sei in den meisten Fällen harmlos, da das Immunsystem die Erreger meist rasch und ohne Beschwerden beseitige. Ein erhöhtes Risiko für schwere Infektionen sieht die Sepsis-Stiftung unter anderem bei Menschen mit Herzklappenerkrankungen, geschwächtem Immunsystem, Diabetes mellitus, Tumorerkrankungen oder in höherem Lebensalter. Antiseptische Mundspülung kann Risiko senken Nach Angaben der Stiftung bieten einige Zahnarztpraxen vor Behandlungen eine antiseptische Mundspülung an, meist mit Chlorhexidin. Studien zeigten, dass sich dadurch das Auftreten vorübergehender Bakteriämien verringern lasse. Auch die Dauer solcher Bakteriämien könne reduziert werden. Einen vollständigen Schutz biete diese Maßnahme jedoch nicht. Vorsorge und Mundhygiene als zentrale Prävention Als wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung nennt die Sepsis-Stiftung regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen, konsequente Mundhygiene und die frühzeitige Behandlung von Zahn- und Zahnfleischerkrankungen. Diese Maßnahmen gehörten zu den wirksamsten Ansätzen, um schwere Infektionen im Mundraum und eine Sepsis zu verhindern. Sepsis zählt zu den häufigen Todesursachen Nach Angaben der Sepsis-Stiftung zählt Sepsis mit schätzungsweise 140.000 Todesfällen pro Jahr zu den häufigen Todesursachen in Deutschland. Rund 80 Prozent der Fälle entstünden außerhalb des Krankenhauses.

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