Stinkefinger-Eklat bei „Die Verräter”: Marijke Amado geht auf „Schnösel” Max Kruse los
Ach, wär es doch so einfach wie in der Welt von Ann-Kathrin Bendixen (26). Die sagt über Marijke Amado (72), die gerade eine „Betrügerin“ sein wollte, fröhlich: „Du bist die Süßeste von allen, der Gute-Laune-Träger. Es ist mir fast egal, ob du Verräterin bist oder nicht.“ Nur leider ist es in dem Intrigantenstadl von RTL eben nicht egal. Denn „Die Verräter“ haben die Unsitte zu heucheln und zu meucheln – und beides exzellent. Sieben Loyale haben sie schon eliminiert! Da lässt es sich leicht übermütig werden: Denn auf einmal gehen die Betrüger aufeinander los. Verraten die Verräter einen Verräter? An Tag 5 im Verräterschloss von Mielmont liegen nicht nur bei den Loyalen die Nerven blank. Die Verräterallianz bröckelt. Max Kruse (38) hat Marijkes Namen erstmals am Runden Tisch gedroppt, sie sofort gekontert und Max zur Verbannung nominiert. Der sieht sich „mit dem Rücken zur Wand“ und „muss sehen, dass ich meinen Hintern rette“. Sein Konzept dafür: Marijke Amado in Misskredit bringen und abschießen (lassen). Ralph Morgenstern (69), Dritter im Verräterbunde, sieht sich eher außen vor als mittendrin. "Das ist ein bisschen kollegenschweinmäßig", nennt er Maxens Anti-Marijke-Taktik. Aber auch bei der "niederländischen Königin" sieht er "kindische verletzte Eitelkeiten." Ausgerechnet bei einer Rettungsmission für vermisste Spieler kommt's zum ersten Zusammentreffen der Verräter seit langer Zeit. ANZEIGE ANZEIGE Cathy Hummels, Nina Meise, Philipp Flieter oder Papis Loveday: Wer ist nachts gestorben? Die Ausgangslage: In der Nacht gab es einen Toten! Aber nicht einmal die Verräter wissen, wen es erwischt hat. Denn die von ihnen namentlich auf das „Gemälde der Verdammten“ gebannten Cathy Hummels, Philipp Fleiter, Nina Meise und Papis Loveday zockten um ihr Leben – und keiner weiß, wer verlor. Aber die Spieler können es herausfinden, indem sie bei einer Suchaktion die drei Überlebenden einen nach dem anderen aus misslicher Situation befreien. In einem Auto wird die Schnitzeljagd zur Spitzeljagd, denn Max sorgt dafür, dass alle drei Verräter in einem Wagen sitzen. „Das vermutet ja kein Mensch.“ Marijke Amado, die sich wegen ihrer Vergangenheit schämt, appelliert an Teamgeist: „Wir müssen zusammenhalten.“ Aber da ist Max schon lange weg. „Das hätte sie gestern dran denken sollen, als sie mich aufgeschrieben hat.“ Er ist genauso nachtragend wie sie, denn sie war sauer, dass er - als Erster! – - ihren Namen als Verdächtige nannte. Ralph ist rat- und hilflos. „Es ist eine ungute Allianz. Ich muss sehen, dass ich nicht zwischen die Räder gerate.“ Cathy Hummels jammert bei „Die Verräter“ Aber erst mal geht's auf Schnitzeljagd. Da wird erst Nina Meise aus einem fast feuchten Grab (Sarg auf hoher See) gerettet, dann wird Cathy Hummels, die offen über die Herausforderung von „Die Verräter“ gesprochen hat, auf einem Käfig befreit. Kurz danach bereuen das einige, denn Cathy geht allen auf die Nerven, weil sie allzu ausführlich und wehklagend schildert, wie schlimm alles für sie war. Nina hätte noch aus anderem Grunde „gerne auf Cathy verzichtet“: „Sie ist entweder Verräter oder eine unfassbar naive Loyale.“ Aber: Cathy Hummels, die zuletzt auch als „wunderschönes Burgfräulein“ begeisterte, gibt Vollgas beim letzten Rätsel und befreit Philipp vor Ablauf der Zeit. Der Jubel über Philipps „Auferstehung“ hält sich in Grenzen. Philipp: „Ich hab schon Steuerprüfungen gesehen, wo sich die Leute mehr gefreut haben.“ Die Zurückhaltung liegt auch daran, dass es mehreren verdächtig vorkommt, dass sich „schon wieder Philipp“ retten konnte. Außerdem: Papis ist tot! Damit steht es 8:0 für die Loyalen. Eine solche Trefferserie gegen die Loyalen gab es in noch keiner Staffel zuvor. „Verräter, ihr seid grandios und die erfolgreichsten Kuttenträger ever“, lobt Spielleiterin Sonja. Verräter bauen Rekordserie aus: Mit Philipp Fleiter fliegt der neunte Loyale Vor dem Runden Tisch sind Loyale wie Verräter uneins. Bei den Verrätern will Nina gegen „die drei M“ (Max-Manipulations-Maschinerie) vorgehen. Ihrem Appell „Er ist der Kopf der Verräter. Wenn wir ihn köpfen, kommen die Köpfe ins Rollen“, wollen aber (zu) wenige folgen. Philipp glaubt, „eher Peyman als Max“, Cathy verdächtigt AnKa und Urs vermutet: „Es geht Richtung Philipp.“ Bei den Verrätern ist die Richtung – hintenrum – auch klar. Max: „Egal, was passiert: Es wird keinen Frieden geben.“ Marijke: „Das mit dem Team ist vorbei. Max ist ein hinterfotziger Nestbeschmutzer.“ Ralph: „Die zwei sind schlimmer als der G7-Gipfel.“ Am Runden Tisch zeigt sich, dass vor allem Max Top-Arbeit geleistet hat – er bekommt keine einzige Nominierungsstimme. Marijke und auch Peyman zwei. Aber Philipp und AnKa sehen sich plötzlich bei je drei – und somit im Stechen – wieder. Da darf nur noch für die beiden gestimmt werden, obwohl Gabriel fürchtet: „Wir haben zwei Loyale erwischt.“ Am Ende bekommt Philipp fünf Stimmen – und fliegt raus. „Schiri“ Urs Meier ist sauer und Gabriel Kelly kuschelt mit Max Kruse „Es war eine schöne Zeit – denn ich bin ein Loyaler“, verabschiedet er sich. Damit bauen die Verräter ihre Rekordserie auf 9:0 aus. Die Loyalen zerfleischen sich weiter. Nina ist sauer auf Urs, der sich zu Unrecht attackiert sieht. „Wenn es nicht so läuft, wer ist schuld? Der Schiedsrichter.“ Nina, die alles zu wissen glaubt, nennt offen ihre Hauptverdächtigen: Peyman, Max, AnKa und Gabriel – und läge damit auch nur bei Max richtig. Cathy gesteht immerhin: „Ich habe keine Ahnung.“ Und Gabriel, der Checker, macht mit Max schon Pläne für „nach dem Format“. „Lass uns mal in 'ne Sisha-Bar gehen. Ehrlich: Von allen Leuten hier find ich dich am korrektesten.“ Na, dann. Chaos pur. Eigentlich gut für die Verräter. Aber auch dort geht das fröhliche Rumhacken weiter. „Ich würde Max am liebsten aus dem Turmfenster schmeißen“, sagt Marijke vor dem Konklave. Sie geht Max direkt an und sagt: „Ich liebe offene Kämpfe. Aber nicht so hintenrum wie du.“ Seine Argumente lehnt sie als „Gelaber“ ab. Sie nennt ihn Schnösel, Clown und weniger Zitierfähiges – und zeigt ihm auch noch den Stinkefinger. Bei all dem Stress fällt es schwer, sich auf ein Mordopfer zu einigen. Gut, dass sie sich nicht gegenseitig killen können.