DAX +1,54 % 26.005,45 Pkt 10:57:16 MDAX +0,89 % 32.501,92 Pkt 10:57:15 Euro Stoxx 50 +0,98 % 6.420,61 Pkt 10:57:15 Dow Jones +1,73 % 52.485,03 Pkt 23:22:18 S&P 500 +2,37 % 7.489,72 Pkt 23:22:12 Nasdaq +3,81 % 25.373,85 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,94 % 63.754,90 Pkt 08:45:03 Gold +0,16 % 4.113,40 USD 11:01:57 Silber +1,24 % 58,51 USD 11:01:44 Brent -4,49 % 83,98 USD 11:02:07 WTI -5,30 % 80,18 USD 11:02:13 Bitcoin -1,61 % 62.475,01 USD 11:12:04 EUR/USD +0,04 % 1,15290 USD 11:11:55 EUR/GBP +0,06 % 0,85650 GBP 11:12:16 EUR/CHF +0,33 % 0,93180 CHF 11:12:15 EUR/JPY -1,96 % 180,958 JPY 11:12:16

Strandbäder in Ostia: Italien will mehr öffentliche Strände schaffen

Welt

Die italienischen Behörden wollen strenger gegen privat betriebene Strandbäder vorgehen. In Ostia, dem Stadtstrand der Hauptstadt Rom, wurden bereits mehrere privat betriebene Strandbäder auf Anweisung der Stadtverwaltung geschlossen. Mitten in der Hochsaison werden derzeit zwei kommerzielle Bäderbetriebe abgerissen. Die Behörden wollen mit diesem Schritt dafür sorgen, dass mehr öffentliche Strände entstehen, die für alle frei zugänglich und kostenlos sind. Auch in anderen Regionen wie Ligurien und Apulien gibt es ähnliche Bestrebungen. Die 7.500 Kilometer lange Mittelmeerküste gehört in Italien dem Staat. Das Gesetz sieht vor, dass das Ufer überall und für alle Menschen frei und kostenlos zugänglich sein muss. Mehr als die Hälfte der Strände ist jedoch privat verpachtet. Offiziell gibt es in Italien mehr als 7.300 Strandbäder. Die meisten sind Familienbetriebe. Zwei Liegen und ein Schirm für 40 Euro Die betriebenen Bäder vermieten Liegen und Schirme. Derzeit liegt der Preis für zwei Liegen und einen Schirm bei etwa 40 Euro pro Tag. Neben dem Eintrittspreis zu den Stränden versperren in vielen Regionen zudem hohe Zäune und Mauern den Zugang zum Strand. Die neuen Pläne der Behörden hängen auch mit einer EU-Richtlinie von 2006 zusammen, deren Umsetzung in Rom immer wieder hinausgeschoben wurde. Demnach müssen die staatlichen Konzessionen für Strandabschnitte regelmäßig neu ausgeschrieben werden, weil es sich um öffentlichen Grund handelt. Nun soll 2027 damit begonnen werden.

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