Straße von Hormus: Trump dementiert Blockade von Hormus - Iran meldet neue Angriffe
Die Straße von Hormus ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump für die Handelsschifffahrt offen. Das sagte er in einem Interview der NBC-Sendung Meet the Press. Auch das für die Region zuständige US-Regionalkommando Centcom schrieb auf X, die Meerenge bleibe eine internationale Wasserstraße, die der Iran nicht kontrolliere. »Die Straße von Hormus steht allen Schiffen offen, die diese internationale Wasserstraße rechtmäßig durchfahren wollen«, hieß es. Unterdessen meldeten iranische Medien neue Raketenangriffe in der Straße von Hormus. Mehrere Raketen »des Feindes« hätten die Insel Keschm in der Meerenge getroffen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf den Gouverneur, Hossein Amir Teymuri. Demnach galten die Angriffe »militärischen Zielen«, Tote wurden keine gemeldet. Die iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim berichteten zudem von Explosionen bei der nahegelegenen Hafenstadt Bandar Abbas. Zudem seien kleine Boote der iranischen Revolutionsgarde in der Meerenge von Hormus angegriffen worden, berichtete das Nachrichtenportal Axios. Bisher bekannte sich niemand zu den Angriffen. USA greifen 140 iranische Militärziele an Zuvor hatte die iranische Revolutionsgarde verkündet, dass die Straße von Hormus bis auf Weiteres geschlossen bleibe. Zudem feuerte die Revolutionsgarde nach eigenen Angaben Warnschüsse auf ein Schiff, das eine nicht genehmigte Route befahren habe. Die USA bombardierten daraufhin rund 140 iranische Militärziele entlang der Südküste. »Wir haben sie letzte Nacht hart getroffen«, sagte Trump dem Sender CNN. Der Iran wiederum feuerte mit Raketen und Drohnen auf Orte in Jordanien, Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten.