Straße von Hormus: Trump kündigt Seeblockade gegen iranische Häfen an
Eskalation im Nahen Osten Trump will 20-Prozent-Zoll in der Straße von Hormus verlangen Von t-online, FIN Aktualisiert am 13.07.2026 - 16:58 UhrLesedauer: 2 Min. Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00 Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Der Krieg zwischen dem Iran und den USA eskaliert weiter. US-Präsident Donald Trump äußert sich mit neuen Plänen zur Straße von Hormus. Im Konflikt um die Straße von Hormus hat US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe angekündigt, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Allen anderen Ländern solle ein "fairer und offener" Zugang zur Meerenge möglich sein, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Bereits zuvor am Montag hatte der US-Präsident beim Nachrichtensender Fox News verkündet, dass die USA die Straße von Hormus erneut "übernehmen" wollen und für die militärische Absicherung entschädigt werden wollen. Der Präsident hatte bereits im Juni mit einer Art Maut für die Straße von Hormus gedroht, sollten die Verhandlungen mit dem Iran scheitern. Große Krise befürchtet: Selenskyj spricht eine Warnung aus Kreml schweigt zu den Gründen: Putin schickt seinen "Weltuntergangsflieger" in den Iran Ein Sprecher des iranischen Militärkommandos sagte in einer Videobotschaft, Teheran werde ein Eingreifen der USA in der strategisch wichtigen Meerenge "unter keinen Umständen zulassen". Jede Zusammenarbeit der Golfstaaten mit Washington werde zudem als "Kriegshandlung" betrachtet. 20 Prozent Abgabe auf Fracht Trump will sich die Sicherung der Meerenge jedoch teuer bezahlen lassen. Auf Truth Social verkündete er, im Gegenzug für den Einsatz des US-Militärs eine Gebühr in Höhe von jeweils 20 Prozent des Werts der verschifften Ladungen zu verlangen. Wie er dies umsetzen will, teilte der US-Präsident zunächst nicht mit. Der Prozess solle jedoch "unverzüglich" beginnen, so Trump. Die Spannungen hatten sich zuvor wieder deutlich verschärft. In der Nacht zum Montag beschossen die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben dutzende Ziele im Iran. Die iranischen Revolutionsgarden griffen ihrerseits US-Militärziele in Jordanien, Kuwait, Bahrain und im Oman an. Eilmeldungen per Newsletter Die wichtigsten Nachrichten des Tages als Newsletter. Erfahren Sie sofort, was die Welt bewegt. Die USA und der Iran hatten Mitte Juni ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das binnen 60 Tagen zu einem Friedensabkommen führen sollte. Rund die Hälfte der Zeit ist vorbei, ohne dass es eine Annäherung gegeben hätte.