Straße von Hormus: US-Militär zerstört iranische Öltanker
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Eskalation in Straße von Hormus US-Militär zerstört iranische Öltanker
Erst eine wochenlange Feuerpause, jetzt flammen an der Straße von Hormus wieder Gefechte auf: Das US-Militär behauptet, mit den jüngsten Angriffen auf iranischen Beschuss reagiert zu haben.
05.09.2026, 19.14 Uhr
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Die US-Armee hat nach eigenen Angaben drei iranische Öltanker mit Verbindungen zu den iranischen Revolutionswächtern (IRGC) zerstört. Wie das US-Zentralkommando Centcom im Onlinedienst X mitteilte, schossen die Revolutionswächter Raketen auf zwei Schiffe der US-Marine, die in internationalen Gewässern auf Patrouille gewesen seien. Daraufhin hätten die USA einen iranischen Tanker im Golf von Oman »vollständig« zerstört, zwei weitere Schiffe seien nahe der Insel Charg und nahe Dschask »dauerhaft außer Gefecht gesetzt« worden.
Ein von Centcom veröffentlichtes Video zeigte Feuer und Flammen über den Schiffen. Die drei Schiffe seien »Teil eines milliardenschweren Schattennetzwerks, das die IRGC und ihre regionalen Stellvertreter finanziert«. US-Soldaten seien nicht verletzt worden.
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Iranische Medien hatten zuvor von mehreren Explosionen vor der Insel Charg berichtet. Sie liegt etwa 30 Kilometer von der Küste entfernt im Norden des Persischen Golfs. Über das dortige Öl-Terminal wird fast der gesamte iranische Rohölexport abgewickelt. Während des seit Februar andauernden Krieges war die Insel immer wieder Ziel von US-amerikanischen Angriffen.
Die nach einer wochenlangen Feuerpause wiederaufgenommenen Kämpfe folgen auf Anstrengungen der USA, den wirtschaftlichen Druck auf Iran zu erhöhen. Unterdessen hat Teheran Wege gefunden, wirtschaftliche Sanktionen sowie die Blockade seiner Häfen zu umgehen. Ein Teil der iranischen Strategie ist eine Schattenflotte, die Öl zu Käufern transportiert und dadurch den wachsenden wirtschaftlichen Druck mildert.
msh/AFP/AP