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Straßen, Brücken und Radwege: Land will umfangreich sanieren

Nation

500 Millionen Euro für Straßenbau: Diese Projekte profitieren

Stand: 06.07.2026 13:30 Uhr

Niedersachsens Verkehrsministerium hat am Montag das Investitionsprogramm für die kommenden Jahre vorgestellt. Rund 500 Millionen Euro sollen demnach unter anderem in Straßen, Brücken und Radwege fließen.

Das Geld stammt laut Ministerium sowohl aus dem Landeshaushalt als auch aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität, das über das Länder-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIVG) geregelt ist. Jedes Jahr sollen rund 200 bis 300 Kilometer sanierungsbedürftiger Fahrbahnen erneuert werden. "Mit einer halben Milliarde Euro bauen wir den Sanierungsstau Stück für Stück ab. Das ist eine der größten Investitionsoffensiven für unsere Landesstraßen seit Jahrzehnten", teilte Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) mit.

100 Projekte sollen 2027 beginnen

Als Teil des sogenannten Mehrjahresbauprogramms 2027-2029 sollen im kommenden Jahr 100 Projekte neu beginnen. Dazu gehören laut Ministerium mehrere Brücken wie die Ledabrücke, die Stedinger Brücke über die Ochtum oder die Brücke über den Bützflether Kanal. Außerdem sollen zum Beispiel die L60 zwischen Berge und Menslage (Landkreis Osnabrück) und die L155 zwischen Allerdorf und Posthausen (Landkreis Verden) saniert werden.

Alle Projekte hier in der Übersicht

Langfristige Planung schafft Planungssicherheit

Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) betonte vor allem den zeitlichen Aspekt des Infrastrukturprogramms. "Erstmals legen wir auf Jahre hinaus offen, welche Projekte wir anpacken und wohin die Investitionen fließen. Das schafft Planungssicherheit", so Tonne. "Wer heute in Straßen investiert, investiert in die Zukunft unseres Landes." Timo Quander, Präsident der Landesbehörde, betonte ebenfalls den langfristigen Charakter der Planungen. Dieser versetze die Landesbehörde in die Lage, "unsere Projekte noch zeit- und zielgerichteter zu planen und umzusetzen".

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