DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.443,67 USD 07:23:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Streit um Insel: „Vieles wird von Grönland abhängen“ – Trump deutet Bedingung für US

Welt

Audioplayer wird geladen Anzeige Entscheidet sich die Grönland-Frage am Ende an Europas Sicherheit? US-Präsident Donald Trump hat einen noch größeren Truppenabzug aus Europa in Aussicht gestellt und das von einer Vereinbarung zur Zukunft Grönlands abhängig gemacht. „Ich habe diese endgültige Entscheidung noch nicht getroffen“, sagte der Präsident auf dem Rückflug vom Nato-Gipfel in Ankara auf die Frage eines Journalisten, ob er sich noch nicht endgültig entschieden habe, wie viele US-Truppen in Europa stationiert bleiben sollen. „Vieles wird von Grönland abhängen“, fügte Trump hinzu, und davon, ob es gelingen werde, „ein sehr gutes Abkommen mit Grönland“ zu erzielen. Er ging nicht näher darauf ein. Anzeige Das Pentagon wartet noch immer auf Klarheit, nachdem Trump kürzlich angedeutet hatte, er werde 5000 US-Soldaten nach Polen entsenden – nur wenige Wochen, nachdem er die gleiche Anzahl aus Europa abgezogen hatte. Zuvor war es zu einem Streit mit deutschen Regierungsvertretern über den Iran-Krieg gekommen. Lesen Sie auch Trump hatte weder vor noch während des Nato-Gipfels angedeutet, dass Grönland bei der Festlegung der Truppenstärke in Europa eine Rolle spielen könnte. Allerdings hatte er bereits kurz nach seiner Ankunft in Ankara erklärt, dass die zum Königreich Dänemark gehörende Insel künftig von den Vereinigten Staaten kontrolliert werden sollte. Anzeige Zuvor hatte ein ranghoher US-Beamter klargemacht, dass eine Übernahme Grönlands aus Sicht der USA der einzige Weg sei, um Sicherheitsrisiken rund um die Insel langfristig zu begegnen. Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen wies die Forderung scharf zurück. Lesen Sie auch In Ankara äußerte sich der US-Präsident „sehr verärgert“ über die Verbündeten: „Ich bin nicht zufrieden mit der Nato wegen dem, was sie mit Grönland gemacht haben, und ich bin nicht zufrieden mit der Nato, weil sie uns nicht gegen den Haupt-Unterstützerstaat des Terrorismus, den Iran, helfen wollten“, sagte er. Zudem drohte er Spanien mit dem sofortigen Abbruch aller Handelsbeziehungen, nachdem Madrid der US-Armee die Nutzung von Stützpunkten verweigert hatte. Deutschland beteuert nach Gipfel Einigkeit der Nato Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bezeichnete die Aussagen Trumps in Ankara im Nachgang als „irritierend“. Die teilweise harten Vorwürfe von Trump gegen die Alliierten seien „irritierende Bemerkungen“ gewesen, sagte Wadephul am Mittwochabend in den ARD-Tagesthemen. Insgesamt sei es aber so, dass die US-Vertreter „in allen Stäben, in allen politischen Diskussionen innerhalb der Nato als sehr zuverlässig“ wahrgenommen würden. Lesen Sie auch Weltplus ArtikelGipfeltreffen in Ankara Zugleich verwies Wadephul auf die Beschlüsse von Ankara, die das Gipfeltreffen zu einem Erfolg gemacht hätten. Die Nato „hat jetzt gezeigt, dass sie die Ukraine stark unterstützen kann. Sie hat sich auf neue Rüstungsprojekte, neue Kooperationen verständigt.“ Bundeskanzler Merz verkündete nach dem Gipfel: „Die Nato ist mit dem heutigen Tag europäischer denn je. Und doch bleibt sie transatlantisch fest verankert. Sie bleibt unerreicht stark. Und vor allem: Sie bleibt einig.“ Der Kanzler äußerte sich ausgesprochen positiv über den Auftritt von Trump in den Beratungen. Trump habe in seinem Schlussstatement den Satz „There is a feeling of love in the air“ (deutsch: „Es liegt ein Gefühl von Liebe in der Luft“) gesagt. Von einem möglichen Grönland-Deal als Bedingung für US-Soldaten in Europa war keine Rede. AP/afp/dpa/saha

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