Stromspeicher: Bundesnetzagentur lenkt ein - Durchbruch für E-Autos
Düsseldorf. Bei dem Streit um die Regeln zum Einsatz von E-Autos als Stromspeicher lenkt die Bundesnetzagentur überraschend ein. Am Donnerstag will die Bonner Behörde das mehr als 200 Seiten lange Regelwerk zur „Festlegung zur Marktintegration von Speichern und Ladepunkten“ (MiSpeL) offiziell vorlegen – mit drei wesentlichen Änderungen. Das geht aus dem finalen Arbeitsstand des Papiers hervor, das dem Handelsblatt vorliegt.
„Alle Akteure wollen das Gleiche: Die Elektromobilität einfach, simpel und so schnell wie möglich in den Strommarkt integrieren“, sagte Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller dem Handelsblatt. Man sei in den vergangenen Tagen in einen fachlichen Diskurs gegangen und habe die Regulatorik noch einmal überarbeitet. „Gute Sachargumente überzeugen diese Behörde“, begründete Müller den Schritt.
Herausgekommen ist ein Punktsieg für die Autoindustrie. Die Bundesnetzagentur kommt der Branche in allen Kritikpunkten entgegen. Aber auch für Speicher allgemein sind die neuen Regeln ein echter Durchbruch. Das sind die Details.