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Stromversorgung: So lässt sich das Stromnetz besser schützen

Technologie

Gleich zweimal haben unbekannte Angreifer zugeschlagen am gestrigen Dienstag: Morgens gegen halb acht attackierten sie mit selbst gebauten Raketen die Stromleitungen am Braunkohlekraftwerk Jänschwalde in Brandenburg. Sie erzeugten einen Kurzschluss, der so stark war, dass er den Boden eines Umspannwerks aufgewühlt habe, sagte der Brandenburger Innenminister Jan Redmann nach einer Besichtigung des Tatorts.

Am Abend gegen 20 Uhr schossen Unbekannte dann mit Abschusseinrichtungen mutmaßlich Drahtstücke auf die Leitungen zu zwei Braunkohlemeilern in Nordrhein-Westfalen. Passanten filmten die folgenden Kurzschlüsse zufällig mit dem Handy – die Bilder zeigen mehrere Explosionen mit gewaltigen Lichtblitzen. Daraufhin gingen alle fünf Blöcke der großen RWE-Kraftwerke in Neurath und Niederaußem vom Netz, 3.000 Megawatt Leistung brachen von jetzt auf gleich weg.

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