DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 64.280,71 USD 08:19:27 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Studie: Hersteller holen Pkw-Produktion wegen Zöllen in die EU zurück

Wirtschaft

Inhaltsverzeichnis Seit der Einführung von EU-Zöllen auf Elektroautos aus China produzieren westliche Hersteller einer Studie zufolge ihre Modelle wieder verstärkt in Europa. Demnach sank der Anteil von in Europa verkauften Elektroautos „Made in China“ westlicher Hersteller am gesamten Absatz batterieelektrischer Modelle zwischen 2024 und dem ersten Quartal dieses Jahres von 38 auf 23 Prozent. Weiterlesen nach der Anzeige Das geht aus einer Untersuchung der europäischen Umwelt-NGO T&E hervor. Die Zahlen basieren demnach auf Produktions- und Verkaufsdaten des Anbieters GlobalData. Die untersuchten westlichen Marken sind BMW, Dacia, Volvo, Smart und Tesla. So sank etwa der Anteil von in China produzierten Tesla-Fahrzeugen am Elektro-Gesamtmarkt in Europa im Vergleichszeitraum von 26 auf 19 Prozent. Autos aus China auf dem Vormarsch Die Einfuhr von Elektroautos chinesischer Hersteller konnten die Zölle hingegen kaum eindämmen. Insbesondere BYD und Geely hätten ihre Importe nach Europa trotz der Einführung der Zölle seit 2024 deutlich steigern können. BYD hat seinen EU-Marktanteil im Jahresvergleich sogar mehr als verdoppelt. Dies liege vor allem an der hohen Überproduktion dieser Unternehmen in China, heißt es in der Untersuchung des Verbands. Eine Ausnahme bilde das Unternehmen Saic, dessen Absatzzahlen in Europa seit 2024 stark zurückgegangen seien. T&E zufolge liegt das daran, dass für Elektroautos von Saic fast doppelt so hohe Zölle anfallen wie für Fahrzeuge von BYD oder Geely. Das hat damit zu tun, dass die EU in einer Untersuchung zu dem Schluss kam, dass Saic in größerem Umfang von staatlichen Subventionen in der Wertschöpfungskette profitiere als die Konkurrenten. Unterschiedliche Zölle für Hersteller Dennoch verlagerten dem Verband zufolge auch chinesische Hersteller einen größeren Teil ihrer Produktion von Elektroautos nach Europa. Gleichzeitig zeigen aktuelle Zulassungsdaten, dass E-Autos im Juni 2026 erstmals alle anderen Antriebsarten bei Neuzulassungen überholten. Seit der EU-Untersuchung zu den Subventionen im Jahr 2023 seien zehn geplante Produktionsstätten auf dem Kontinent bekannt geworden, teilte T&E mit. Zudem setzten die chinesischen Hersteller bei den Exporten aus China vermehrt auf Plug-in-Hybride (PHEV). „Chinesische Marken halten nun einen Anteil von 13 Prozent am PHEV-Markt der EU, gegenüber 3 Prozent im Jahr 2024“, hieß es. Weiterlesen nach der Anzeige Produktion in Deutschland gestiegen Die Ergebnisse von T&E decken sich im Grundsatz mit den Produktionsdaten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) in Deutschland. Demnach stieg die Produktion von Elektroautos (BEV) innerhalb Deutschlands im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf 1,22 Millionen Einheiten – bei gleichzeitig einbrechendem Absatz. Parallel dazu stieg die Batterieproduktion in Deutschland auf ein Rekordniveau: Der ZVEI verzeichnete 2025 ein Plus von 11 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro. Ob das an der Verlagerung von Produktionskapazitäten aus China liegt, geht aus den VDA-Daten nicht hervor.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren