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Sturz und Saisonaus Update zur Form: "Im Moment ist Verlobte Urska Zigart schneller"

Sport

Tadej Pogacar gibt nach Vuelta-Sturz und Saisonaus Update zur Form: "Im Moment ist Verlobte Urska Zigart schneller"

Von Jan Zesewitz

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Tadej Pogacar hat sich nach seiner schweren Verletzung bei der Vuelta a España und dem daraus folgenden Saison-Aus erstmals wieder in der Öffentlichkeit präsentiert. Der slowenische Dominator wurde bei der Vorstellung der "Super-WM" in Trentino in einem Livestream zugeschaltet, sprach über die WM in Montreal und gab ein Update zu seiner Form und seinem Befinden in der verfrühten Winterpause.

"Seit dem Unfall geht es mir jeden Tag besser", sagte Pogacar in dem Interview, bei dem auch UCI-Präsident David Lappartient und die italienischen Ex-Weltmeister Maurizio Fondriest und Alessandro Ballan auf der Bühne in Trient standen. "Ich bin wieder auf dem Rad und genieße die Zeit in Slowenien sehr."

Meist fährt er gemeinsam mit seiner Verlobten Urska Zigart, die nach einem erneuten Kieferbruch ebenfalls am Comeback arbeitet. "In den letzten Tagen war sie definitiv schneller als ich", sagte der Slowene über die gemeinsamen Trainingseinheiten. "Bergauf und bergab fahre ich hinter ihr her, aber wir haben viel Spaß zusammen."

Pogacar stürzte während der 8. Etappe der Vuelta im Roten Trikot des Gesamtführenden und zog sich eine Gehirnerschütterung sowie einen Schlüsselbeinbruch und einen Halswirbelbruch zu. Dadurch musste er seine höchst erfolgreiche Saison 2026 vorzeitig beenden und fehlt auch - entgegen einiger Gerüchte - bei seiner Heim-EM in Ljubljana (Sonntag, 12:20 Uhr live auf Eurosport und HBO Max).

Zudem konnte er seinen WM-Titel in Montreal nicht verteidigen. Sein UAE-Emirates-Teamkollege Brandon McNulty wurde zu seinem Nachfolger. "Im Finale habe ich Brandon die Daumen gedrückt, ich konnte es kaum fassen, als er gewonnen hat und habe mich riesig für ihn gefreut", erzählte der Kapitän des neuen Mannes im Regenbogentrikot. "Wir haben dann am nächsten Tag miteinander gesprochen, und das war ein ganz besonderer Moment."

Pogacar zurück auf dem Rad - und ein letztes Mal im Regenbogentrikot

"Super-WM" mit Pogacar im Trentino

2031 wird im Trentino eine "Super-WM" stattfinden, wie schon 2023 in Glasgow und im kommenden Jahr im Haute-Savoie in den französischen Alpen. Straßenradsport, Bahn- und Mountainbikewettbewerbe und andere Raddisziplinen küren dann an einem Ort ihre Weltmeister.

Nicht erst in fünf Jahren will Pogacar dann wieder selbst das Regenbogentrikot überstreifen. "Ich werde ja nicht jünger, deshalb wird es bei dieser Weltmeisterschaft viele Konkurrenten geben, von denen ich einige vielleicht noch gar nicht kenne", sagte er bei der Präsentation der WM beim Festival dello Sport. "Es wird schwierig, aber egal, ich freue mich riesig darauf, 2031 bei dieser Super-Weltmeisterschaft dabei zu sein und im wunderschönen Trentino anzutreten."

Der 28-Jährige hatte kürzlich seinen Vertrag beim UAE-Team bis 2032 verlängert. Während der WM im Trentino dürfte Pogacar in jedem Fall noch aktiv sein.

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