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Stuttgart fertigt Köln ab, Auslosung im DFB-Pokal, Bayern auf Schalke: Der Sport-Tag am Samstag, den 5. September 2026

Sport

Der Sport-Tag

"Jemand raucht Weed": Tennis-Star mit kurioser Beschwerde

Die Tennis-Weltranglistenerste Aryna Sabalenka hat sich während ihrer Drittrundenpartie bei den US Open wegen zu starken Marihuanageruchs auf dem Platz beschwert. Die Titelverteidigerin aus Belarus brach im ersten Satz beim Stand von 2:0 ihren Aufschlag ab und ging zur Schiedsrichterin. "Jemand raucht Weed. Willst du nicht mal etwas machen? Weil es so stark ist", sagte die 28-Jährige im Louis Armstrong Stadium.

Nach der Partie berichtete sie über die Szene. "Ich dachte nur: Leute, ihr könnt machen, was ihr wollt, ihr könnt rauchen, was ihr wollt, ihr könnt euch so gut entspannen, wie ihr wollt, aber bitte nicht in der Nähe der Tennisplätze", sagte Sabalenka in der Pressekonferenz nach ihrem Achtelfinaleinzug. "Es ist etwas schwierig, mit diesem Geruch umzugehen, wenn man versucht, sein Bestes zu geben." So stark habe sie dies noch nie wahrgenommen, sagte sie nach dem 6:3, 6:4 gegen Kamilla Rachimowa aus Usbekistan. Aufgrund des starken Winds wisse sie nicht, ob jemand im Stadion oder draußen geraucht habe. "Ich hoffe einfach, dass sie sich dessen etwas bewusster werden", forderte Sabalenka.

Müller-Hummels-Klub bedient sich beim VfB

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat den ecuadorianischen Stürmer Jeremy Arévalo bis Saisonende an den portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora verliehen. Der 21 Jahre alte WM-Teilnehmer war im Januar für 7,5 Millionen Euro von Racing Santander gewechselt, hat es bislang aber nur auf 32 Bundesliga-Minuten gebracht. "Für Jeremy ist die Leihe zu Estrela Amadora zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Karriereschritt, um in der ersten portugiesischen Liga Spielpraxis und weitere Erfahrungen zu sammeln", sagte Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport beim VfB.

Estrela Amadora, ein junger Klub aus einer Vorstadt Lissabons, war erst kürzlich zum größten Teil von einer Investorengruppe erworben worden, zu der auch die früheren Fußball-Nationalspieler Thomas Müller und Mats Hummels gehören.

Krimi und Show: Williams-Schwestern fliegen bei US Open raus

Serena und Venus Williams winkten mit einem versöhnlichen Lächeln ins Publikum, dann verließen sie nach einem kleinen Tennis-Drama das Arthur Ashe Stadium. Das mit Spannung erwartete Grand-Slam-Comeback der "Williams-Sisters" im Doppel der US Open ist nach der ersten Runde schon wieder beendet. An einem stimmungsvollen Abend in New York verloren die beiden Tennis-Ikonen gegen Hao-Ching Chan aus Taiwan und die Australierin Maya Joint mit 3:6, 7:6 (8:6), 6:7 (7:10).

Die beiden US-Amerikanerinnen boten einen großen Kampf, konnten aber auch eine 5:0-Führung im entscheidenden Match-Tiebreak nicht zum Sieg nutzen. "Ich kann es nicht in Worte fassen. Sie sind beide meine Idole", sagte Joint im Anschluss voller Respekt für die Gegnerinnen.

Die Williams-Schwestern zählen zu den erfolgreichsten Doppelpaarungen der Tennis-Geschichte. Gemeinsam gewannen sie 14 Grand-Slam-Titel im Doppel sowie drei olympische Goldmedaillen. Das erste Mal hatten sie 1997 auf Profi-Niveau gemeinsam auf dem Platz gestanden. Dieses Jahr schieden sie in Cincinnati in der ersten Runde aus.

PSG verlängert mit vielen - aber völliger Fehlstart

Erfolgstrainer Luis Enrique hat seinen Vertrag bei Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain vorzeitig bis 2030 verlängert - anschließend aber die erste Saisonniederlage in der Ligue 1 kassiert. Gegen die AS Monaco verlor der Meister nach Führung mit 1:2 (1:0) - und findet sich mit nur zwei Punkten aus den ersten drei Spielen auf einmal weit unten in der Tabelle wieder.

Kurz vor dem ersten Heimspiel der Saison hatte noch Partystimmung geherrscht. PSG verlängerte auf einen Schlag neben Enrique auch die Verträge von Lucas Beraldo, Senny Mayulu, Joao Neves, Willian Pacho (jeweils bis 2031) und Fabián Ruiz (bis 2028). Zudem wurden die Neuzugänge vorgestellt und der Supercup als neustes Trophäe der beträchtlichen Sammlung präsentiert.

Anschließend brachte Kapitän Marquinhos sein Team in Führung (31.), doch Nazinho (58.) und Stanis Idumbo (72.) drehten das Spiel zugunsten der Monegassen, bei denen Paris Brunner in der Startelf stand. Die Mannschaft aus dem Fürstentum steht mit neun Punkten an der Tabellenspitze - und damit bereits sieben Punkte vor PSG.

Outfitwechsel bei US-Open: "Zu oft meine Nippel gesehen"

Das Getuschel über sein außergewöhnliches Outfit bei den US Open war auch Carlos Alcaraz nicht entgangen. In den ersten beiden Spielen beim Grand-Slam-Turnier in New York war der spanische Tennis-Superstar im weit geschnittenen ärmellosen Basketball-Shirt aufgelaufen. Bei Schlagbewegungen wurden dabei immer wieder seine Brustwarzen freigelegt, was besonders im Internet für reichlich Diskussionen sorgte. "Ich liebe dich, Carlos, aber du musst den Nippel wegpacken", hatte die frühere Spielerin Eugenie Bouchard bei X nach dem Erstrundenmatch gefordert. "Er hat zugehört", kommentierte sie nun das veränderte Outfit nach dem 6:3, 6:4, 6:1 von Alcaraz gegen Yibing Wu aus China in der dritten Runde.

Für sein Drittrundenmatch zog Alcaraz sich nun ein eng anliegendes weißes Shirt unter das Tanktop. "Man hat zuletzt zu oft meinen Nippel gesehen", begründete der 23-Jährige lachend seine Entscheidung. "Ich habe gedacht, ich könnte sie zumindest für ein Match verstecken." Es sei seine Entscheidung unabhängig von seinem Ausrüster Nike gewesen. Wie wird der Titelverteidiger nun im Achtelfinale gegen US-Profi Tommy Paul auflaufen? "Ich habe mich wirklich wohl mit einem weiteren Shirt gefühlt", sagte Alcaraz. "Ich denke, ich werde dabei bleiben."

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