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Südkorea: Regierung setzt trotz Trump-Kritik auf enge Kooperation mit USA

Welt

Dieser Ausdruck wurde am 17.08.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Nach Aussagen des US-Präsidenten Südkorea will sich trotz Trump-Kritik mit den USA weiter »eng koordinieren« Donald Trump hat angekündigt, US-südkoreanische Militärübungen einzuschränken. Doch Seoul hält an der engen Zusammenarbeit mit Washington fest. Währenddessen setzt Nordkorea seine Raketentests fort. 17.08.2026, 11.12 Uhr Ungeachtet der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, gemeinsame Übungen des US-Militärs mit der südkoreanischen Armee einschränken zu wollen, setzt die Regierung in Seoul weiter auf eine enge Zusammenarbeit mit Washington. Auch künftig würden sich beide Seiten »eng koordinieren«, um eine »gemeinsame solide Verteidigungshaltung« zu erhalten, erklärte das südkoreanische Präsidialamt am Montag. Südkoreas Präsident Lee Jae Myung hoffe, dass die »freundschaftliche Beziehung« zwischen Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu einem »ernsthaften Dialog« zwischen beiden Ländern führe, teilte das Präsidialamt in Seoul weiter mit. Gemeinsames Manöver mit den USA Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums begann am Montag die gemeinsame Militärübung »Ulchi Freedom Shield«. Ungeachtet der Einwände Trumps verlaufe das Manöver »wie geplant«. Trump hatte angekündigt, die Militärübungen seines Landes mit Südkorea »wesentlich« verringern zu wollen. Die gemeinsamen Manöver seien »nicht nur kostenintensiv, wobei viele dieser Kosten von den USA bezahlt werden (wie üblich!)«, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Darüber hinaus seien die Übungen auch ein Signal, das »total unangemessen und feindlich« gegenüber Nordkorea sei. Der US-Präsident betonte weiter, während seiner Präsidentschaft habe sich Nordkorea »nicht bedrohlich und respektvoll« verhalten. Angesichts seiner »sehr guten Beziehung« zu Nordkoreas Machthaber Kim sei er »nicht glücklich über die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Militärübungen mit Südkorea zu beteiligen«. Bislang hält die US-Regierung an ihrem erklärten Ziel fest, Nordkorea nuklear vollständig abzurüsten. Das weitgehend abgeschottete Land wird wegen seines Atomprogramms mit weitreichenden UN-Sanktionen sowie zusätzlichen US-Sanktionen belegt. So ist es Nordkorea gemäß Resolutionen des UN-Sicherheitsrats grundsätzlich untersagt, ballistische Raketen abzufeuern. Dass es zuletzt trotzdem erneut mehrere Raketentests gab, werteten Experten als Machtdemonstration und Zeichen des Protests gegen die jährlichen Militärübungen der amerikanischen und südkoreanischen Streitkräfte. Nordkoreas Diktator schickt möglicherweise erneut Zehntausende Soldaten gegen die Ukraine ins Feld, auch Raketen sollen schon eingesetzt worden sein. Was das für den Krieg bedeutet, lesen Sie hier. Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es in der Bildunterschrift, auf dem gezeigten Bild seien Panzerfahrzeuge der US-Armee zu sehen. Es handelt sich jedoch um Lkws der Armee. Wir haben den Fehler korrigiert. fhi/AFP

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