DAX +0,89 % 26.358,46 Pkt 12:47:57 MDAX +0,35 % 32.539,93 Pkt 12:47:57 Euro Stoxx 50 +0,66 % 6.545,75 Pkt 12:47:45 Dow Jones -0,37 % 53.885,10 Pkt 23:23:20 S&P 500 -0,34 % 7.709,96 Pkt 00:32:46 Nasdaq -0,89 % 26.348,35 Pkt 23:15:59 Nikkei -0,12 % 65.606,71 Pkt 08:45:02 Gold +3,20 % 4.377,80 USD 12:52:56 Silber +5,26 % 64,67 USD 12:52:54 Brent -0,81 % 81,82 USD 12:52:38 WTI -0,53 % 76,88 USD 12:52:55 Bitcoin +0,96 % 64.881,29 USD 13:02:55 EUR/USD -0,22 % 1,15310 USD 13:02:55 EUR/GBP -0,03 % 0,85770 GBP 13:02:58 EUR/CHF +0,18 % 0,93400 CHF 13:02:57 EUR/JPY +0,20 % 182,505 JPY 13:02:52

Südkorea: Verband soll Schiedsrichtern Sex

Sport

Audioplayer wird geladen Anzeige Der südkoreanische Fußballverband (KFA) soll ausländischen Schiedsrichtern vor mindestens sieben Länderspielen fragwürdige Besuche in Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen bezahlt haben. Wie der südkoreanische Fernsehsender JTBC und die amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichteten, betreffen die Bestechungsvorwürfe den Zeitraum zwischen 2011 und 2012. Ob die Schiedsrichter damit zu einseitigen Entscheidungen in Spielen der südkoreanischen Nationalmannschaft bewegt wurden, ist nicht bewiesen. Die Recherche stützt sich laut JTBC unter anderem auf Kreditkartenabrechnungen und Unterlagen einer staatlichen Prüfung. Die Besuche in den Massagesalons, die koreanischen Medien zufolge sexuelle Dienstleistungen anbieten, kosteten demnach umgerechnet mehrere hundert Euro. Laut dem Fernsehsender erklärte ein damaliger Verbandsfunktionär, Gefälligkeiten dieser Art seien üblich gewesen und teils auch von den Schiedsrichtern erwartet worden. Anzeige Besonders brisant: Auch vor einem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Kuwait im Februar 2012 soll der Verband zwei japanischen Schiedsrichterassistenten den Besuch im Massagesalon bezahlt haben. Südkorea gewann die Partie mit 2:0 und zog in die nächste Qualifikationsrunde ein. In den Medienberichten wurden keine Angaben dazu gemacht, ob es in dem Spiel zu fragwürdigen Pfiffen des Schiedsrichtergespanns kam. Laut dem Yonhap-Bericht waren die Vorgänge bereits 2016 nach einer Überprüfung des KFA durch das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus festgestellt, aber damals nicht öffentlich gemacht worden. Anzeige Erst am Donnerstag gab es eine Razzia beim Verband In Südkorea sind Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen zwar weit verbreitet, Prostitution ist jedoch verboten. Zudem untersagen die Statuten internationaler Fußballverbände jede Form von finanziellen Zuwendungen an Schiedsrichter. Lesen Sie auch Der südkoreanische Fußballverband steht derzeit politisch stark unter Druck. Am Donnerstag gab es eine Razzia in den Räumlichkeiten des KFA. Dem Verband wird vorgeworfen, bei der Berufung des früheren Nationaltrainers Hong Myung-bo die üblichen Regeln umgangen und ihm den Job ohne richtigen Bewerbungsprozess verschafft zu haben. dpa/luwi

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