DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,57 % 4.432,00 USD 23:00:00 Silber -0,07 % 64,83 USD 22:59:58 Brent +1,75 % 88,59 USD 22:59:58 WTI +1,42 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,03 % 62.959,48 USD 02:09:22 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:21 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:22 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:21 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:21

Südkorea will fast 600 Milliarden Euro für neue Chipfabriken investieren

Wirtschaft

Um langfristig im globalen Technologie-Wettbewerb mitreden zu können, plant Südkorea ein Mega-Investment in die eigene Chip- und KI-Branche. Das teilte Präsident Lee Jae Myung in Seoul an. Umgerechnet 569 Milliarden Euro sollen unter anderem in Halbleiterfabriken sowie in Rechenzentren und in KI-Robotik fließen. Produktion von Chips soll sich verdoppeln Wegen des anhaltenden Baubooms bei KI-Rechenzentren sind Speicherchips für KI-Server, aber auch für PCs und Smartphones weltweit knapp. Der Regierung zufolge soll sich deshalb die Produktionsrate von Chips in südkoreanischer Halbleiter-Fabriken in den kommenden Jahren verdoppeln. Langfristige Konkurrenz für China und den USA Aktuell dominieren US-Konzerne wie Nvidia, AMD oder Broadcam den Markt für Chips der KI-Rechenzentren. Südkoreanischen Anbieter wie Samsung und SK Hynix sind weltweite Marktführer für KI-Hochleistungsrechner. Für die südkoreanische Tech-Offensive würden allein diese zwei Tech-Konzerne umgerechnet 455 Milliarden Euro stemmen, erläuterte Südkoreas Wirtschaftsminister Kim Jung Kwan. Mit dem Geld plane man unter anderem den Bau neuer Produktionsanlagen in der Stadt Gwangju und in der Provinz Süd-Jeolla. Im Südwesten des Landes gebe es Energie im Überfluss. Außerdem solle die Wirtschaftskraft besser auf das Land verteilt und nicht nur auf Seoul konzentriert werden. Kritik von Opposition und Experten Branchenexperten hingegen warnen, dass es einen Mangel an Strom, Wasser und Fachkräften in Süd-Jeolla geben und dies einen Ausbau verzögern könnte. Die südkoreanische Opposition wirft Präsident Lee zudem vor, dieses Projekt aus einer politischen Motivation heraus gestartet zu haben. Südkoreas Präsident wies diesen Vorwurf zurück. Fertigstellung noch während Lees Amtszeit Der Zustimmungswerte des südkoreanischen Präsidenten sind laut Meinungsforschenden auf 46,5 Prozent gesunken. Bei der vergangenen Präsidentschaftswahl 2025 hatten aber 85 Prozent der Wähler in der Region Jeolla, wo nun gebaut werden soll, Lee ihre Stimme gegeben. Die Regierung strebe an, den Bau der Anlagen noch während Lees aktueller Amtszeit fertigzustellen, also bis 2030. Unklar ist allerdings noch, wann mit dem Bau begonnen werden sollen.

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