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Südlibanon: Libanesische Armee rückt in von Israel kontrollierte Gebiete vor

Welt

Die libanesische Armee hat nach eigenen Angaben damit begonnen, weitere Truppen in den Südlibanon zu verlegen. Einheiten der libanesischen Armee hätten »heute Morgen mit dem Einsatz in Sautar al-Gharbija« in der Region Nabatäa begonnen, teilte die libanesische Armee mit. Die Maßnahme ist Teil einer Sicherheitsvereinbarung mit Israel. Sautar al-Gharbija gehört zu mehreren sogenannten Pilotzonen, in denen ein schrittweiser Abzug der weiterhin im Südlibanon stationierten israelischen Truppen erprobt werden soll. Libanesische Medien zeigten Armeefahrzeuge, die in das von der Armee genannte Dorf einfuhren. Die ​libanesische Armee rief die Bevölkerung auf, zu ihrer eigenen Sicherheit die Stadt noch nicht zu betreten. Zunächst gelte es noch, die Sicherheitslage zu stabilisieren. In den beiden anderen Pilotzonen ist die libanesische Armee bereits präsent. Nach dem Plan soll die libanesische Armee in diesen Gebieten die Kontrolle übernehmen und die islamistische Hisbollah entwaffnen, während sich die israelische Armee schrittweise zurückziehen soll. Ob dieses Vorgehen tatsächlich umgesetzt werden kann, ist unklar. Die Pilotzonen sollen dazu dienen, dies zu testen, bevor das Vorgehen auf weitere Gebiete ausgeweitet wird. Die Hisbollah lehnt die Vereinbarung ab. An den Verhandlungen war die Terrorgruppe nicht beteiligt: Die Miliz stellt sich vehement gegen ihre Entwaffnung und gegen jegliche Gespräche mit Israel. Libanesischer Präsident trifft Donald Trump Israel hält besetzte Gebiete im Südlibanon und setzt dortige Angriffe auf die Hisbollah trotz der seit Juni geltenden Waffenruhe fort. Die USA hatten kürzlich ein Rahmenabkommen zwischen dem Libanon und Israel vermittelt. Dieses sieht den Rückzug Israels unter der Bedingung vor, dass die Hisbollah entwaffnet wird.

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