DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,02 % 64.323,00 USD 08:09:33 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Suno-Leak: KI-Modelle offenbar mit Musik von YouTube und Deezer trainiert

Wirtschaft

close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication. . Ein Angreifer hat sich Zugang zu internen Systemen des KI-Musikdienstes Suno verschafft und Daten daraus mit der US-Techpublikation 404 Media geteilt. Darunter befinden sich auch Angaben zu Sunos Trainingsbibliotheken. Diese legen nahe, dass Suno seinen KI-Musikgenerator mit Millionen von Musikstücken und Liedtexten trainiert hat, die unter anderem von YouTube Music, Deezer und Genius stammen. Zudem soll das Unternehmen Podcast-Audio in großem Umfang gesammelt haben. Weiterlesen nach der Anzeige Zwar war durch laufende Urheberrechtsverfahren bereits bekannt, dass Suno große Mengen geschützter Werke für Trainingszwecke verwendet hat. Die geleakten Daten geben laut 404 Media jedoch einen genaueren Einblick darin, aus welchen Quellen das Trainingsmaterial stammt und wie es beschafft wurde. Zum Fund gehören Quellcodedateien, die offenbar aus den Jahren 2023 und 2024 stammen und Scraping-Anweisungen sowie Angaben zum Umfang einzelner Datensätze enthalten. Eine Datei verzeichnet mehr als zwei Millionen eingelesene Musikclips von YouTube Music. Für weitere Datensammlungen nennen Kommentare Umfänge von gut 100 bis zu mehr als 150.000 Stunden Audio. Über PodcastIndex identifizierte Suno demnach rund 420.000 Podcasts und wollte etwa eine Million Stunden Podcast-Audio herunterladen. Suno verteidigt Training mit Fair Use Beim Angriff kam nach Angaben des Täters der Shai-Hulud-Wurm zum Einsatz, um einen Suno-Mitarbeiter zu kompromittieren und dessen Zugangsdaten für GitHub und Cloud-Dienste zu erbeuten. Damit soll der Angreifer auf interne Systeme sowie eine Kundenliste mit E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Angaben zu Stripe-Zahlungen zugegriffen haben. Suno bestätigte gegenüber 404 Media einen Sicherheitsvorfall im November 2025, bezeichnete ihn jedoch als begrenzt und schnell eingedämmt. Betroffen gewesen sei vor allem veralteter Quellcode, sensible personenbezogene Daten seien nicht kompromittiert worden. Auf die vollständigen Kreditkartennummern seiner Kunden habe Suno ohnehin keinen Zugriff. Auch die Herkunft der Trainingsdaten verteidigte das Unternehmen. Suno verwies auf frühere Gerichtsunterlagen und Offenlegungen, wonach seine Modelle mit öffentlich zugänglichen Musikdateien und Metadaten aus dem offenen Internet trainiert worden seien. Mehrere große Plattenlabel verklagten Suno 2024 wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen. Suno räumte ein, seine Modelle mit mehreren zehn Millionen Aufnahmen trainiert zu haben und beruft sich dabei auf Fair Use. Eine gerichtliche Klärung dieser Grundsatzfrage steht noch aus. Warner legte seinen Teil des Rechtsstreits im November 2025 im Zuge einer Lizenzpartnerschaft bei, die Klagen von Universal und Sony laufen weiter. Auch die GEMA geht in Deutschland gegen Suno vor, das Landgericht München I will am 31. Juli 2026 verkünden (Az. 42 O 763/25). Weiterlesen nach der Anzeige

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren