Supreme Court weist Trumps Antrag zurück: Urteil bleibt bestehen | US-News
Newsblog zur US-Politik Urteil wegen sexueller Gewalt: Trump scheitert vor US-Gericht Jetzt neu bei t-online: Schriftgröße anpassen! Oberstes US-Gericht lässt ein Urteil gegen Trump bestehen. Biden zieht über seinen Nachfolger her. Alle Entwicklungen im Newsblog. Sonntag, 28. Juni Supreme Court weist Trump zurück Der Oberste Gerichtshof der USA wies Donald Trumps Versuch zurück, das Urteil einer Jury aufzuheben, wonach er die Schriftstellerin E. Jean Carroll sexuell missbraucht und später verleumdet haben soll. Auch die Schadensersatzzahlungen in Höhe von 88,3 Millionen Dollar blieben rechtskräftig. Carroll hatte 2022 in Manhattan Klage eingereicht, in der sie Trump vorwarf, er habe sie 1996 in der Umkleidekabine eines Kaufhauses sexuell missbraucht. Die Verleumdungsvorwürfe beziehen sich auf Aussagen, die Trump nach seiner ersten Amtszeit über sie machte und in denen er ihre Behauptungen als "Betrug" und "Schwindel" bezeichnete. Biden attackiert Trump Joe Biden hat US-Präsident Donald Trump bei einem seltenen öffentlichen Auftritt scharf attackiert. Bei einer Veranstaltung der Demokratischen Partei im Bundesstaat Maryland machte sich der frühere Präsident über Trumps Bauprojekte in Washington lustig. Mit Blick auf die Sanierung des Wasserbeckens vor dem Lincoln Memorial sagte Biden, Trump habe dafür sogar "seinen eigenen Poolreiniger" engagiert. Dann setzte er nach: "Meine Güte, was für ein Loser." Biden beließ es nicht bei Spott über die Bauvorhaben. "Es sind nicht nur seine Eitelkeitsprojekte", sagte der Demokrat. Das Wasserbecken stehe für "etwas noch Schlimmeres als den Narzissmus und die Inkompetenz im Kern dieser Regierung". Gemeint seien "Korruption, unverhohlene, dreiste Korruption – in einem Ausmaß, wie es sie in der amerikanischen Geschichte noch in keiner Regierung gegeben hat". Trump habe seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus Milliarden verdient. "Er kennt keine Scham. Und ehrlich gesagt ist das beschämend für unser Land", sagte Biden. "Mit dem Präsidentenamt Geld zu verdienen, ist einer der Gründe, warum er Präsident sein will." Der Auftritt war einer der wenigen des 82-Jährigen seit seiner Krebsdiagnose. Seit seinem Ausscheiden aus dem Amt tritt Biden nur noch selten öffentlich auf. Das Weiße Haus reagierte zunächst nicht auf seine Vorwürfe. Samstag, 27. Juni Trump teilt Bild von sich als Titan US-Präsident Donald Trump hat ein offenbar KI-generiertes Bild auf der Plattform Truth Social geteilt, das ihn in einer Pose zeigt, die an Skulpturen des griechischen Titanen Atlas angelehnt ist. Trump trägt darin die Erdkugel auf den Schultern, über seinem Arm hängt eine amerikanische Flagge. Atlas ist in der griechischen Mythologie einer der Titanen. Er war der Sohn des Iapetos und der Klymene. Nachdem die Titanen den Krieg gegen die olympischen Götter verloren hatten, verurteilte Zeus Atlas zu einer ewigen Strafe: Er musste das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern tragen und so Himmel und Erde voneinander getrennt halten. Entgegen einer weitverbreiteten Vorstellung trägt Atlas also nicht die Erde, sondern den Himmel. Trump stellt neuen ICE-Direktor vor US-Präsident Donald Trump hat auf Truth Social bekannt gegeben, dass er Lance Schroyer als neuen Direktor der Einwanderungsbehörde ICE ausgewählt hat. "Lance verfügt über mehr als 29 Jahre Erfahrung im Strafverfolgungswesen in Oklahoma", schrieb Trump. Er forderte den US-Senat auf, die Nominierung unverzüglich zu bestätigen. Schroyer ist aktuell Berater von Heimatschutzminister Markwayne Mullin. Er soll Todd Lyons nachfolgen, den Trump im März 2025 kommissarisch an die Spitze der ICE berufen hatte. Lyons verließ den Posten im Mai 2026, wenige Wochen nach der Entlassung der früheren Heimatschutzministerin Kristi Noem. "Seid brav!": Trump zeigt neuen US-Pass – mit seinem Porträt US-Präsident Donald Trump hat eine überarbeitete Gestaltung des angekündigten Sonderpasses zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit vorgestellt. Auf Truth Social veröffentlichte er eine Passseite, auf der er selbst großformatig vor dem Text der Unabhängigkeitserklärung zu sehen ist. Das Design unterscheidet sich von einem früheren Entwurf, der ein klassisches Porträt des Präsidenten zeigte. Trump schrieb bei Truth Social dazu: "Willkommen, aber seid brav!" Das Weiße Haus veröffentlichte später dieselbe Darstellung auf der Plattform X. Ob das gezeigte Motiv das endgültige Design des Sonderpasses ist, blieb zunächst offen. Das US-Außenministerium reagierte auf eine Anfrage des Senders CNN zunächst nicht. Loading... Loading... Loading... Der Sonderpass war bereits im April angekündigt worden und soll an den 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA erinnern. Nach Angaben des Außenministeriums soll er zunächst bei persönlichen Passverlängerungen in der Passbehörde in Washington ausgegeben werden. Für Online-Anträge und andere Standorte bleibt vorerst das bisherige Passdesign bestehen. Texas schreibt Bibeltexte für Millionen Schüler vor Im US-Bundesstaat Texas sollen künftig erstmals Bibeltexte zur Pflichtlektüre an öffentlichen Schulen gehören. Die republikanisch dominierte Bildungsbehörde des Bundesstaats billigte am Freitag eine neue landesweite Leseliste, die für mehr als fünf Millionen Schülerinnen und Schüler gelten soll. Die Einführung ist gestaffelt geplant und soll 2030 zunächst an Grundschulen beginnen. Nach dem Beschluss müssen ab der siebten Klasse unter anderem Auszüge aus dem Buch Jona und den Psalmen gelesen werden. In höheren Klassen sollen weitere Bibelstellen hinzukommen, darunter Passagen aus der Genesis und den Klageliedern. Lehrkräfte dürfen zwar weiterhin zusätzliche Bücher auswählen, müssen diese aber ergänzend zur verpflichtenden staatlichen Leseliste behandeln. Der Beschluss löste erneut eine Debatte über die Rolle von Religion an öffentlichen Schulen in den USA aus. Kritiker werfen Texas vor, die verfassungsrechtliche Trennung von Kirche und Staat zu unterlaufen und dem Christentum Vorrang vor anderen Religionen einzuräumen. Befürworter argumentieren, jüdisch-christliche Traditionen hätten die Gründung der USA stark geprägt und sollten deshalb im Unterricht vorkommen. Texas hatte bereits im vergangenen Jahr beschlossen, die Zehn Gebote in jedem Klassenzimmer öffentlicher Schulen auszuhängen.