Sylvester Stallone blieb der Beerdigung seiner Mutter fern
Sylvester Stallone (80) hat überraschend enthüllt, dass er der Beerdigung seiner Mutter Jackie Stallone fernblieb. Die Astrologin und Fernsehpersönlichkeit war im September 2020 im Alter von 98 Jahren gestorben. Von ihrem Tod erfuhr der "Rocky"-Star nicht etwa im Kreis seiner Angehörigen, sondern mitten auf dem Golfplatz. "Ich spielte Golf, und jemand rief an: 'Deine Mutter ist tot'", erinnerte sich Sylvester jetzt im Gespräch mit Page Six. Auf die Nachfrage, ob er anschließend zur Trauerfeier gegangen sei, antwortete er nur knapp: "Nein." Hintergrund seiner Entscheidung war ein über Jahre hinweg schwieriges Verhältnis zwischen Mutter und Sohn. Zum Zeitpunkt ihres Todes hatten die beiden keinerlei Kontakt mehr – laut Sylvester, weil Jackie (104) schlicht nicht mehr mit ihm sprechen wollte.
Wie sehr sich die Beziehung zwischen den beiden abgekühlt hatte, beschrieb der Schauspieler gegenüber Page Six sehr deutlich: "Es kam an den Punkt, an dem sie einfach nicht mit mir reden wollte. Also starb sie in Isolation." Seine Mutter habe sich zeitlebens für allerhand Beschäftigungen begeistert: Sie las aus Händen, erstellte Horoskope, betätigte sich als sogenannte "Rumpologin", schwang sich ans Trapez und setzte sich ans Klavier. Nur an ihren Kindern und Enkeln habe sie wenig Interesse gehabt. Sein Urteil fällt entsprechend ernüchtert aus: "Manche Menschen sollten einfach keine Kinder haben. Und ich glaube, sie wusste das... Sie war sehr, sehr unreif und wollte ein Star sein." Wie angespannt das Verhältnis schon früh war, zeigte sich rund um die Oscarverleihung 1977. Jackie wollte damals ihren Friseur mitbringen, doch ihr Sohn konnte keine zusätzliche Eintrittskarte auftreiben. Daraufhin habe sie ihn abgewiesen.