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Sylvester Stallone lehnte Angebot von Donald Trump ab

Unterhaltung

"Ich bedankte mich und sagte 'Ciao'"

Sylvester Stallone lehnte Trump-Angebot ab

Von t-online, bwe

21.09.2026 - 15:57 UhrLesedauer: 2 Min.

Sylvester Stallone sollte für US-Präsident Donald Trump einen besonderen Job übernehmen. Doch der Schauspieler erfuhr davon nur per Zufall.

US-Präsident Donald Trump wollte Sylvester Stallone zum Hollywood-Sonderbeauftragten ernennen. Doch gefragt hatte er ihn nicht – der "Rocky"-Star erfuhr aus dem Fernsehen davon. Das verriet der 80-Jährige im Interview mit der "Sunday Times".

"Ich habe eines Abends ferngesehen, und plötzlich hieß es: 'Also, Stallone, Mel Gibson und Jon Voight werden …'", erzählte Stallone der Zeitung. Und ich dachte: 'Was?' Ich sagte: 'Entschuldigung? Wirklich?' Denn wenn sie mich vorher gefragt hätten, hätte ich gesagt: 'Das ist nicht möglich.'"

Die drei US-Schauspieler sollten als Sonderbeauftragte Trumps "Augen und Ohren" in der Filmbranche sein und ihm dabei helfen, Produktionen zurück in die USA zu holen, die in den vergangenen Jahren ins Ausland abgewandert waren.

Stallone äußerte in dem Interview Zweifel daran, ob so etwas überhaupt umsetzbar sei: "Man geht nicht hin und sagt sechs Studios, wie sie ihre Arbeit zu machen haben. Und Mel Gibson und Jon Voight – wir sind eher Leute, die ihr eigenes Ding machen. Nein, das wird nicht funktionieren", meinte er.

Das habe der Hollywoodstar Trump auch mitgeteilt: "Ich bedankte mich und sagte 'Ciao', denn es ist unmöglich", erzählte Stallone. Er ergänzte: "Hollywood funktioniert und wird sich weiterentwickeln. Es ist ein Unternehmensgefüge, und Leute aus der Unternehmenswelt wollen nicht von mir etwas über Finanzen hören."

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"Kein politisches Tier"

Stallone hatte Trump im Jahr 2024 vor dessen Wiederwahl unterstützt. Allerdings hatte er im Laufe seiner langen Karriere für Politiker verschiedener Ausrichtungen Partei ergriffen. Über sich selbst sagte Stallone einmal, er sei "kein politisches Tier" und "fast ein politischer Atheist".

Sein Kollege Voight ist in der Rolle des Sonderbeauftragten hingegen aktiver geworden. Dem Branchenblatt "Hollywood Reporter" erzählte er, wie er im Weißen Haus für eine bundesweite Steuerförderung für Film- und Fernsehproduktionen geworben habe. Auf die Frage, ob auch Gibson und Stallone sich einbringen würden, antwortete Voight, beide seien derzeit sehr beschäftigt.

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