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Sylvie Meis über den Schicksalsschlag

Unterhaltung

Schock mit 30

"Da habe ich laut geschrien": Moderatorin Sylvie Meis über den furchtbarsten Anruf ihres Lebens

Aktualisiert: Vor 49 Minuten

von C3 Newsroom

Ein Anruf stellte 2009 das Leben von Sylvie Meis auf den Kopf. Jetzt spricht die Moderatorin offen über ihre schwerste Zeit, ihre Angst und wie die Krebsdiagnose auch ihren Charakter veränderte.

Was für ein Schicksalsschlag. Im Jahr 2009 änderte sich das Leben von Sylvie Meis von einem Tag auf den anderen völlig. Während ihr damaliger Mann, Fußballprofi Rafael van der Vaart, im Trainingslager war, erhielt sie einen Anruf vom Arzt. Diagnose: Brustkrebs.

Da habe ich laut geschrien und geweint und alles herausgelassen, was ich an Gefühlen hatte.

Sylvie Meis

Im Podcast "MayWay" erzählte sie kürzlich, wie sehr die Krankheit sie und ihr Leben prägte.

Todesangst und Therapie

Auf die Diagnose folgte eine schwere Zeit, geprägt von Todesangst und stundenlangen Chemotherapien. "Mein Leben war von einem Tag auf den anderen komplett anders." Kraft schöpfte sie vor allem durch ihren damals dreijährigen Sohn Damián. Die Behandlung dauerte sechs Monate. In dieser Zeit veränderte die Krebsdiagnose nicht nur ihren Körper, sondern auch ihren Charakter.

Die Krankheit habe sie "unabhängiger, ehrgeiziger, disziplinierter" gemacht, erzählt die Moderatorin in dem Podcast. Ihrem damaligen Mann Rafael könne sie - trotz der später gescheiterten Beziehung - keine Vorwürfe machen. "Mit dreißig eine Frau zu haben, die plötzlich Brustkrebs hat, muss man erst einmal verkraften."

Dankbarkeit statt Dauerangst

Heutzutage denke sie immer noch täglich an die Krankheit, erzählte die immer gut gelaunte und perfekt gestylte Moderatorin weiter. "Nicht immer aus Angst. Vor allem, um mir klarzumachen, wo ich heute stehe." Und eines der wichtigsten Gefühle dabei sei: Dankbarkeit.

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