Symptomatische Szene: Russen warten in langer Schlange vor Tankstelle, als neben ihnen eine Drohne einschlägt
Startseite Politik Symptomatische Szene: Russen warten in langer Schlange vor Tankstelle, als neben ihnen eine Drohne einschlägt Von: Jan Dafeld Uns auf Google folgen Ukrainische Drohnenangriffe setzen der Infrastruktur in Russland zunehmend zu. Vielerorts kommt es zu langen Warteschlangen vor Tankstellen. Ein Video, das geradezu symptomatisch für diese Probleme steht, geht viral. Michailowsk – Videoaufnahmen eines ukrainischen Drohnenangriffs sorgen in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit. Ein Video zeigt, wie zahlreiche Menschen in einer langen Autoschlange, offenbar vor einer Tankstelle, warten. Plötzlich ist ein lautes Summen zu hören. Content-Partnerschaft Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit All Eyes Video. Michailowsk: Drohne schlägt in der Nähe von Öllager ein Kurz darauf schlägt eine Drohne nahe eines Öllagers ganz in der Nähe der wartenden Autofahrer ein. Die Szene soll sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge in Michailowsk in der russischen Region Stawropol zugetragen haben. Demnach trafen mehrere Drohnen das Öllager „Lukoil-Jugnefteprodukt“. Auf dem Gelände soll ein Feuer ausgebrochen sein. Das Lager ist offenbar ein wichtiger Knotenpunkt für Treibstoff im Süden Russlands. Dort sollen unter anderem verschiedene Benzin- und Dieselsorten gelagert und ausgeliefert werden. In Russland bilden sich lange Warteschlangen vor Tankstellen Die Szene, die in dem Video zu sehen ist, kann als symptomatisches Beispiel für ein Problem, das sich in mehreren russischen Regionen zeigt, gesehen werden. Zunehmende ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien, Tanklager und weitere Einrichtungen der russischen Energieinfrastruktur führen vermehrt zu lokalen Versorgungsengpässen. An zahlreichen Tankstellen wird Kraftstoff Berichten zufolge rationiert, oft bilden sich lange Warteschlangen. Die Behörden der Region Stawropol bestätigten einen ukrainischen Angriff. Nach Angaben von Gouverneur Wladimir Wladimirow gab es keine Todesopfer. Über das Ausmaß möglicher Schäden machte die Regionalverwaltung zunächst keine näheren Angaben.