DAX -1,18 % 26.128,36 Pkt 18:00:00 MDAX -1,92 % 31.839,83 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,95 % 6.468,17 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,60 % 53.407,54 Pkt 18:26:45 S&P 500 -1,02 % 7.706,00 Pkt 18:26:45 Nasdaq -1,39 % 26.357,10 Pkt 18:26:44 Nikkei -2,54 % 67.460,73 Pkt 08:45:03 Gold +0,10 % 4.422,00 USD 18:16:44 Silber -3,09 % 64,08 USD 18:16:44 Brent +0,72 % 91,52 USD 18:16:37 WTI -0,04 % 84,47 USD 18:16:39 Bitcoin +0,27 % 64.683,39 USD 18:26:37 EUR/USD +0,11 % 1,15870 USD 18:25:55 EUR/GBP +0,08 % 0,85510 GBP 18:26:44 EUR/CHF -0,06 % 0,93990 CHF 18:26:42 EUR/JPY +0,30 % 184,834 JPY 18:26:44

Tag Freitag, 3. Juli 2026

Wirtschaft

08:03 Uhr VW-Werksschließungen sind keine Zukunftsstrategie Mögliche Werksschließungen bei Volkswagen stoßen im Aufsichtsrat des Autokonzerns auf Widerstand. "Einfach nur Werke zu schließen, wäre viel zu kurz gesprungen. Werksschließungen sind keine Zukunftsstrategie", sagte Niedersachsens Vize-Regierungschefin und VW-Aufsichtsrätin Julia Willie Hamburg der dpa. Niemand stelle den notwendigen Wandel infrage. "Im Gegenteil: Volkswagen muss sich verändern", sagte die Grünen-Politikerin. "Aber die Transformation muss den Konzern nachhaltig wettbewerbsfähiger machen und an seine Stärken anknüpfen - nicht seine industrielle Substanz schwächen." Das "Manager Magazin" hatte berichtet, der VW-Konzern wolle seinen Sparkurs deutlich verschärfen. Bis zu 100.000 Stellen könnten weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werken in Deutschland - Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm - drohe die Schließung. 07:46 Uhr Ölpreise ziehen an Am Rohstoffmarkt verzeichnen die Erdölpreise leichte Gewinne, gestützt von den positiven asiatischen Konjunkturdaten und den nachlassenden Zinssorgen in den USA. So verteuert sich die Rohölsorte Brent aus der Nordsee um 0,6 Prozent auf 72,26 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiere ebenfalls 0,6 Prozent fester bei 69,07 Dollar. 07:28 Uhr Lockheed Martin Favorit für Milliarden-Deal Lockheed Martin ist offenbar der Favorit im Bieterwettstreit um den Marinespezialisten Ultra Maritime. Ein möglicher Deal könnte das Unternehmen des Finanzinvestors Advent International mit rund 3,5 Milliarden Dollar bewerten, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Die Gespräche dauerten an und eine Einigung könnte bereits in der kommenden Woche verkündet werden, hieß es weiter. Es seien jedoch noch weitere Interessenten im Rennen. Ultra Maritime ist auf U-Boot-Abwehr und Unterwasserverteidigung spezialisiert und gehört zur Gruppe Cobham Ultra, die Advent nach Übernahmen in den Jahren 2019 und 2022 geformt hatte. Rüstungsunternehmen bauen derzeit angesichts der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten ihr Angebot an Militärtechnologie aus. Die Aktien von Lockheed Martin gaben im nachbörslichen Handel leicht nach. 07:10 Uhr Asien-Anleger schichten um Schwächere US-Arbeitsmarktdaten verleihen den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenausklang spürbaren Auftrieb. Die Aussicht auf vorerst ausbleibende Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed lockt Anleger aus der Reserve und sorgte für Kursgewinne. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans steigt um 1,3 Prozent. In Südkorea klettert der Kospi um drei Prozent nach oben. Auch in Tokio dreht der Nikkei anfängliche Verluste ins Plus und notiert zuletzt 0,74 Prozent höher bei 69.243,68 Punkten, während der breiter gefasste Topix 0,91 Prozent auf 4051,48 Zähler gewann. Die schwächer als erwartet ausgefallenen US-Jobdaten verschoben die Zinserwartungen der Händler in Richtung Oktober. "Die Zahlen stellen das Narrativ infrage, dass die Fed in der zweiten Jahreshälfte auf Kurs für eine Zinserhöhung bleibt", erklären die Analysten von Westpac. In Asien untermauern derweil positive Konjunktursignale die Kauflaune: Der Einkaufsmanagerindex für den japanischen Dienstleistungssektor signalisierte im Juni wieder Wachstum. Gleichzeitig stieg in China die Auslandsnachfrage nach Dienstleistungen so stark wie seit 20 Monaten nicht mehr, auch wenn der Sektor insgesamt etwas langsamer wuchs. An der Börse in Tokio findet zudem eine Branchenrotation statt, bei der Anleger von hoch bewerteten Technologiewerten in zyklische Papiere umschichten. "Bestimmte Sektoren im Zusammenhang mit Halbleitern und KI bleiben heute schwach", sagt Maki Sawada, Aktienstrategin bei Nomura Securities. "Wenn sich der Rückgang bei diesen hoch bewerteten Aktien zu verringern beginnt, ist es möglich, dass sich auch der Nikkei stabilisiert." 06:56 Uhr US-Tech-Konzerne bauen Dominanz aus Der Siegeszug Künstlicher Intelligenz (KI) beschert einer Studie zufolge Technologiekonzernen anhaltend kräftige Kursgewinne. Die Marktkapitalisierung der weltgrößten Unternehmen aus dieser Branche sei seit Jahresbeginn um 30 Prozent auf 35,2 Billionen Dollar gestiegen, ergab eine Untersuchung der Unternehmensberatung EY. Insgesamt habe der Börsenwert der weltweit 100 größten Konzerne um 18 Prozent auf 61,9 Billionen Dollar zugelegt. Auf den ersten fünf Plätzen gab es keine Veränderungen: Spitzenreiter blieb EY zufolge der Chip-Hersteller Nvidia mit einer Marktkapitalisierung von 4,846 Billionen Dollar. Dahinter lagen die Google-Mutter Alphabet, der iPhone-Anbieter Apple, das Softwarehaus Microsoft und der Online-Händler Amazon. Börsenneuling SpaceX schaffte es mit einem Börsenwert von 2,25 Billionen Dollar aus dem Stand auf Rang sechs. Der taiwanische Chip-Auftragsfertiger TSMC (1,196 Billionen Dollar) folgte direkt dahinter als erster nicht-amerikanischer Wert. 06:38 Uhr Beim Yen ist Politik im Spiel Am Devisenmarkt bleiben die Blicke auf Japan gerichtet, wo Finanzministerin Satsuki Katayama angesichts des schwachen Yen vor Interventionen warnt: "Unsere Haltung hat sich nicht geändert. Wir werden jederzeit angemessen reagieren, wenn es nötig ist." Im asiatischen Devisenhandel gewinnt der Dollar geringfügig auf 161,16 Yen und gibt 0,1 Prozent auf 6,7807 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notiert er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8025 Franken. Parallel dazu bleibt der Euro fast unverändert bei 1,1442 Dollar und zieht leicht auf 0,9184 Franken an. 06:18 Uhr iPhone-Spekulationen beflügeln Apple-Fantasie Ein Medienbericht, wonach Apple fünf neue iPhone-Modelle auf den Markt bringen will, hat die Aktie in die Höhe getrieben. Die Papiere des US-Technologiekonzerns legten an der Wall Street mehr als vier Prozent zu. Die Wirtschaftszeitung "Nikkei Asia" hatte berichtet, Apple plane die Einführung der neuen Modelle, um trotz der Lieferengpässe bei Speicherchips Marktanteile zu gewinnen. Zudem wolle der Konzern die Produktion seiner ersten falt 05:59 Uhr Auf Rekordstimmung folgt der Kater Der Dax kann doch noch Rekorde: Im gestrigen Geschäft schraubte sich der deutsche Börsenleitindex bis auf 25.655,82 Punkte nach oben. Aus dem Handel verabschiedete er sich dann mit einem Aufschlag von 2,2 Prozent und 25.581 Zählern. Neben den seit mehreren Tagen fallenden Ölpreisen sorgten vor allem die Arbeitsmarktdaten aus den USA für einen positiven Impuls. Die Daten für den Monat Juni zeigten, dass sich in den Vereinigten Staaten die Einstellungsdynamik kräftig verlangsamt hat und den jüngsten Aufschwung am Arbeitsmarkt bremst. Damit hätten sich die Erwartungen an eine erste Zinsanhebung in den USA etwas nach hinten verschoben, hieß es am Markt zur Begründung. Der heutige Wochenschluss am deutschen Aktienmarkt könnte aber ruhiger verlaufen. Die Agenda ist nahezu leer. Gleichzeitig bleibt die New Yorker Aktienbörse wegen des US-Unabhängigkeitstages geschlossen. Zwar ist erst am Samstag der 4. Juli, aber der Feiertag findet wegen des Wochenendes auch am Freitag statt und gilt unter anderem auch für Beschäftigte der Bundesbehörden. Am Wochenende sind dann große Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA geplant. Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden sie hier.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren