DAX +0,41 % 26.440,31 Pkt 18:00:00 MDAX +0,40 % 32.464,39 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,09 % 6.539,59 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,07 % 53.732,41 Pkt 22:41:05 S&P 500 +0,48 % 7.785,76 Pkt 22:39:27 Nasdaq +0,53 % 26.729,16 Pkt 23:15:59 Nikkei +0,59 % 68.713,80 Pkt 08:45:03 Gold +1,30 % 4.437,30 USD 23:00:00 Silber +0,18 % 65,11 USD 22:59:58 Brent 0,00 % 88,52 USD 22:59:58 WTI 0,00 % 82,40 USD 22:59:59 Bitcoin -0,05 % 62.995,15 USD 16:09:45 EUR/USD +0,37 % 1,15730 USD 23:29:57 EUR/GBP +0,11 % 0,85480 GBP 00:09:58 EUR/CHF +0,34 % 0,94060 CHF 23:29:57 EUR/JPY +0,38 % 184,365 JPY 23:29:57

Tag Mittwoch, 1. Juli 2026

Allgemein

16:24 Uhr Bafin verhängt Geldstrafe gegen Varta Die Finanzaufsicht Bafin hat Geldbußen in Höhe von 620.000 Euro gegen den Batteriehersteller Varta verhängt. Grund sei, dass Varta gegen die Marktmissbrauchsverordnung sowie das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen habe, teilte die Bafin mit. Demnach hatte Varta eine Insiderinformation nicht unverzüglich bekanntgegeben und zudem den Halbjahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2024 nicht veröffentlicht. Ein Sprecher des Unternehmens wollte sich auf Anfrage nicht dazu äußern. Varta mit Sitz im schwäbischen Ellwangen war zuletzt in schwieriges Fahrwasser geraten. Um die Pleite zu verhindern, hatte das Unternehmen im Juli 2024 ein Sanierungsverfahren im Rahmen des Restrukturierungsgesetzes angemeldet. Dieses soll kriselnden Unternehmen ein Insolvenzverfahren ersparen. In diesem Zuge wurden auch die Altaktionäre aus dem Unternehmen gedrängt. Die monatelange Neuaufstellung des Batterieherstellers sei abgeschlossen, hatte Varta Anfang April vergangenen Jahres mitgeteilt. 16:04 Uhr Wall Street startet mit Abgaben Mit Abgaben ist die Wall Street in den ersten Handelstag des zweiten Halbjahres gestartet. Der Dow-Jones-Index verliert 0,4 Prozent auf 52.131 Punkte. Der S&P-500 fällt um 0,5 Prozent und für die technologielastigen Nasdaq-Indizes geht es nach den kräftigen Gewinnen der Vortage um bis zu 1,2 Prozent nach unten. Für Gesprächsstoff sorgt die Entwicklung im Nahen Osten, nachdem US-Präsident Donald Trump eine Rückkehr zu einem umfassenden Krieg mit dem Iran abgewogen habe, wie mit der Angelegenheit vertrauten Personen berichten. Vorerst halte er aber an Gesprächen und habe seinen Beratern mitgeteilt, dass es für ihn in Ordnung sei, wenn die Verhandlungen mit Teheran eine Frist für ein Atom-Abkommen am 18. August überschreiten würden. Das sorgt insgesamt eher für Erleichterung. Der neue US-Notenbankpräsident Kevin Warsh hat derweil auf dem geldpolitischen Symposium in Sintra Aussagen zum künftigen geldpolitischen Kurs der Fed verweigert. "Ich möchte, dass wir eine anständige familieninterne Auseinandersetzung führen, wenn wir uns in vier Wochen treffen. Es gibt viele brandaktuelle Nachrichten zu einer Reihe dieser Themen. Wenn wir in diesen Raum gehen und die Tür hinter uns schließen, werden wir eine konstruktive Debatte führen. Aber viel mehr kann ich Ihnen dazu nicht sagen", so Warsh. 15:45 Uhr "Dies ist an der Börse keine Zeit für Euphorie" Heiko Löschen von GSP Asset Management erklärt, warum die überraschend niedrige Inflation noch kein Garant für sinkende Zinsen und an der Börse derzeit "keine Zeit für Euphorie" ist. 15:02 Uhr Google muss schwedischer Firma Milliarden-Schadensersatz zahlen Ein schwedisches Gericht hat den US-Internetkonzern Google zur Zahlung von rund 1,3 Milliarden Euro Schadenersatz an die Preisvergleichs-Firma PriceRunner verurteilt. Das zum schwedischen Zahlungsdienstleister Klarna gehörende Unternehmen habe einen Schaden erlitten, da Google seinen eigenen Preisvergleichsdienst über viele Jahre hinweg unrechtmäßig bevorzugt habe, begründete das Stockholmer Patent- und Marktgericht sein Urteil. PriceRunner hatte Google im Jahr 2022 auf rund 2,1 Milliarden Euro verklagt. Der Vorwurf lautete, der US-Suchmaschinenbetreiber habe gegen Kartellrecht verstoßen, indem er Suchergebnisse zugunsten seiner eigenen Shopping-Dienste manipuliert habe. 14:47 Uhr US-Wirtschaft schafft weniger Jobs Die Privatwirtschaft hat im Juni laut dem jüngsten ADP-Bericht zum privaten Stellenaufbau 98.000 Arbeitsplätze geschaffen, nach einem Zuwachs von 122.000 im Mai. Von dem WSJ befragte Ökonomen hatten für Juni mit 110.000 gerechnet. "Das Einstellungstempo erzählt eine Geschichte von Angebot und Nachfrage. Wir wissen, dass die Menschen länger brauchen, um Arbeit zu finden, aber es gibt auch Anzeichen für Angebotsengpässe bei Arbeitskräften in bestimmten Branchen", schreibt Dr. Nela Richardson, Chefvolkswirtin von ADP, in dem Bericht. Die Arbeitsmarktdaten des US-Arbeitsministeriums für Juni werden am Donnerstag veröffentlicht. 13:49 Uhr Dax-Anleger bleiben auf der Hut Die stockenden Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran lassen Anleger in Europa vorsichtiger werden. Der Dax legte bis zur Mittagszeit 0,3 Prozent auf 25.075 Punkte zu, nachdem er am Vortag um 1,5 Prozent geklettert war. Der EuroStoxx50 gab leicht auf 6320 Zähler nach. "An den Börsen ist das Tauziehen zwischen Zuversicht und Vorsicht noch nicht entschieden", sagte Timo Emden von Emden Research. "Der Dax balanciert auf einem schmalen Grat zwischen Zinshoffnung, geopolitischen Risiken und hohen Erwartungen an die KI-Branche." Positive Impulse lieferten unterdessen Wirtschaftsdaten. Die Inflation im Euroraum hat sich im Juni überraschend deutlich abgeschwächt. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Schnitt um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Mai war die Rate nach dem vom Iran-Krieg ausgelösten Energiepreisschock auf 3,2 Prozent geklettert. "Bleibt die Lage im Nahen Osten stabil, liegt der Höhepunkt des energiegetriebenen Preisschubs hinter uns", konstatierte Stefanie Schoenwald von KfW Research. "Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Zinsschritts der EZB sinkt damit." 13:26 Uhr Chinesischer Autobauer vor Entscheidung über Werk in Europa Der chinesische Autobauer BYD steht nach den Worten seines Europa-Chefstrategen Alfredo Altavilla kurz vor der Entscheidung über die Übernahme eines weiteren Autowerks in Europa. Im Rennen seien Standorte in Spanien und Frankreich, sagte Altavilla auf der Konferenz Reuters Automotive Europe. Erst vor wenigen Wochen hatte BYD-Europachefin Stella Li erklärt, ihr Unternehmen suche nach einem Autowerk im Süden Europas. BYD sei daran interessiert, ein bestehendes Autowerk zu übernehmen. Das Unternehmen verfügt bereits über eine Fertigungsstätte in Ungarn, in der noch in diesem Jahr die ersten Fahrzeuge vom Band laufen sollen. Langfristig strebt BYD nach ihren Worten an, 70 Prozent der in Europa verkauften Fahrzeuge auch hier zu bauen. Chinesische Autobauer sind derzeit auf der Suche nach Werken in Europa, um den Einfuhrzöllen der Europäischen Union zu entgehen. 12:55 Uhr Microsoft plant weitere Großinvestition in deutscher Braunkohleregion Der US-Technologiekonzern Microsoft stockt seine milliardenschweren Investitionen in KI-Rechenzentren in NRW auf und plant eine vierte Anlage im Rheinischen Revier. Man wolle einen zusätzlichen Standort in Grevenbroich bauen, teilte das Unternehmen mit. Hierfür habe man einen Kaufvertrag unterzeichnet. Der steht allerdings unter dem Vorbehalt der Baugenehmigung. Das Rheinische Revier ist die Braunkohleregion westlich von Köln, die wegen des Kohle-Ausstiegs im Umbruch ist. Die Investitionssumme wurde nicht mitgeteilt, es könnte ein hoher dreistelliger Millionen-Euro-Betrag sein oder vielleicht sogar etwa eine Milliarde Euro. Für die drei anderen, 2024 eingeleiteten Vorhaben für Rechenzentren in der Braunkohle-Region westlich von Köln investiert Microsoft 3,2 Milliarden Euro. Von diesem Betrag fließt aber noch Geld ab für eine Kapazitätserweiterung eines bereits bestehenden Frankfurter Microsoft-Standorts und für Schulungsprogramme, um den Umgang der Öffentlichkeit mit Künstlicher Intelligenz zu verbessern. Für die Standorte in Bedburg und Bergheim wurden bereits Baugenehmigungen erteilt, in Elsdorf wird die Erlaubnis noch erwartet. Sollte bei dem Grevenbroicher Vorhaben alles planmäßig laufen, könnte das Rechenzentrum in den frühen 2030er Jahren in Betrieb gehen. 12:35 Uhr Kann die neue Strategie Nike nach Jahren des Niedergangs wieder fit machen? Seit Jahren geht es für die Nike-Aktie schon bergab. Eine neue Strategie, die wieder mehr auf Sport statt auf Lifestyle setzt, soll das ändern. Was dahintersteckt, erklärt ntv-Börsenreporterin Corinna Wohlfeil. 12:09 Uhr Rheinmetall mit dickem Plus - Rückenwind für Rüstungswerte vom Bundeskabinett Anleger nutzen die jüngsten Kursrückgänge zum Wiedereinstieg in Rüstungswerte. Aktien von Rheinmetall klettern in der Spitze um 5,7 Prozent auf bis zu 1047 Euro und sind damit auf Kurs zum größten Tagesplus seit drei Monaten. An den vorangegangenen fünf Handelstagen hatte der Dax-Wert 15 Prozent nachgegeben. Im MDax ziehen auch der Panzergetriebebauer Renk sowie der Sensor- und Radar-Spezialist Hensoldt um rund drei Prozent an. Ein Händler verwies darauf, dass das Bundeskabinett bei seiner heutigen Sitzung den Schwerpunkt auf die Stärkung der Bundeswehr und die Vorbereitung des Nato-Gipfels in der kommenden Woche lege. Angesichts der jüngsten Kursverluste könne dies Schnäppchenjäger auf den Plan rufen, sagte der Händler. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge drängt Deutschland die USA dazu, die Produktion weiterer amerikanischer Waffensysteme auf deutschem Boden zuzulassen. 11:54 Uhr Euro-Inflation schwächt sich deutlich ab Die Inflation im Euroraum hat sich deutlicher als erwartet abgeschwächt. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Juni nur noch um durchschnittlich 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Im Mai war die Inflationsrate im Zuge des vom Iran-Krieg ausgelösten Energiepreisschocks auf 3,2 Prozent geklettert. Mit der Entspannung in dem Konflikt sind die Ölpreise am Weltmarkt mittlerweile jedoch wieder auf das Vorkrisenniveau gesunken. Das kam auch den Verbrauchern in Deutschland zugute, die zusätzlich mit dem Tankrabatt durch die Bundesregierung entlastet wurden. Hierzulande sank die Teuerungsrate im Juni nach der zu europäischen Vergleichszwecken berechneten Rate auf 2,4 Prozent, von 2,7 Prozent im Mai. Die Europäische Zentralbank hatte sich im Juni mit einer Zinserhöhung gegen die steigende Inflation im Euroraum gestemmt. Die EZB verfehlt ihr Ziel einer Teuerungsrate von 2,0 Prozent derzeit klar und will eine Verfestigung der Teuerung auf hohem Niveau unbedingt vermeiden. 11:34 Uhr US-Jobdaten dürften Inflation in Fed-Fokus rücken Der Stellenaufbau in den USA dürfte im Juni robust gewesen sein, wodurch die Inflation wahrscheinlich zum Haupttreiber für den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve wird. Davon geht BeiChen Lin von Russell Investments, aus. "Wenn der Arbeitsmarkt weiterhin solide bleibt, dürfte sich die Inflation als der wichtigere Faktor für den nächsten Schritt der Fed erweisen", sagt der leitende Anlagestratege. Angesichts des jüngsten Anstiegs bei Fusionen und Übernahmen (M&A), Börsengängen und der Emission von Schuldtiteln sei es wichtig zu beobachten, ob sich der Stellenaufbau im Finanzdienstleistungssektor beschleunige, fügt er hinzu. Analysten prognostizieren für Juni einen Zuwachs von 115.000 Stellen. Die Daten werden morgen veröffentlicht. 11:13 Uhr Qatar erklärt "Force Majeure"- Gaspreise steigen Die europäischen Erdgaspreise steigen angesichts von Versorgungsunsicherheiten inmitten von Störungen im Nahen Osten und Rekordhitze in Teilen Europas. Der italienische Energiekonzern Edison teilte mit, dass QatarEnergy die Force Majeure für einige LNG-Lieferungen verlängert habe. Insgesamt seien nun 21 LNG-Ladungen für den Lieferzeitraum von April bis Anfang September von der Klausel betroffen. "Die jüngste Mitteilung verlängert den betroffenen Lieferzeitraum bis Anfang September, was den Druck auf Edison erhöht, während der sommerlichen Hochsaison für die Speicherbefüllung weiterhin Ersatzladungen auf dem Spotmarkt und von alternativen Anbietern zu beschaffen", meinen die Analysten von Kpler. Hinzu kommt, dass extreme Hitze in mehreren europäischen Ländern die Nachfrage nach Kühlung und den Energieverbrauch in die Höhe treibt. Im frühen Handel steigt der richtungsweisende niederländische TTF-Kontrakt um 1,8 Prozent auf 44,46 Euro je Megawattstunde. 10:53 Uhr Inflationsrückgang überrascht Bundesbank-Präsident Nach Ansicht von Bundesbankpräsident Joachim Nagel sollte die Europäische Zentralbank (EZB) trotz des starken Ölpreisrückgangs Kurs halten. "Die Inflation ist immer noch zu hoch", sagte Nagel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am Rande des EZB-Notenbankforums im portugiesischen Sintra. Die EZB hatte im Juni erstmals seit fast drei Jahren die Leitzinsen angehoben, um die stark gestiegene Inflation im Euroraum zu bekämpfen. Mit der Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten sind die Ölpreise auf das Niveau vor dem Iran-Krieg gefallen - von in der Spitze rund 120 Dollar je Barrel Brent-Öl auf zuletzt rund 73 Dollar. "Ich teile die Überraschung vieler Ökonomen über Ausmaß und Tempo des Preisrückgangs," sagte Nagel. Selbst in den mildesten Szenarien der EZB sei das nicht vorgesehen gewesen. Trotzdem meint er: "Wir sollten unser Inflationsbild deswegen nicht komplett umwerfen." In Deutschland dürfte das Ende des Tankrabatts die Inflation erst mal in die Höhe treiben, meint Nagel. Es sei trotzdem richtig, die bis Ende Juni befristete Steuersenkung auslaufen zu lassen. 10:19 Uhr Industrie wächst im Juni etwas mehr als gedacht Die Aktivität in der deutschen Industrie ist im Juni etwas stärker als im Vormonat gewachsen. Der von S&P Global (ehemals IHS Markit) in diesem Sektor erhobene Einkaufsmanagerindex stieg auf 50,3 von 50,1 Punkten. In erster Veröffentlichung war ein Wert von 50,0 ermittelt worden. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum, darunter eine Schrumpfung. Abschließend signalisieren die Umfrageergebnisse eine leichte Aufhellung der Geschäftsaussichten. Die Stimmung verbesserte sich gegenüber dem Tief von April weiter, rangierte aber immer noch unter dem Langzeitmittel. Einige Manager knüpfen ihre Zuversicht an ein Ende des Nahostkrieges, während sich andere von höheren Ausgaben für Verteidigung einen Nachfrageschub erhoffen. "Insgesamt fielen die Umfrageergebnisse für das Verarbeitende Gewerbe im Juni etwas positiver aus als im Vormonat. Dies gilt sowohl für die Wachstumsindikatoren als auch für die Kennzahlen zu Preisdruck und Lieferengpässen", sagte S&P-Global-Ökonom Phil Smith. 10:02 Uhr Zwei Dax-Konzerne pumpen Milliarden in Aktienrückkauf Sowohl Deutsche Telekom als auch BMW starten heute die dritte Tranche ihres laufenden Aktienrückkaufprogramms. Im Fall des Telekommunikationsanbieters hat dieses ein Gesamtvolumen von bis zu zwei Milliarden Euro und läuft bis Ende 2026. Bei BMW hat das Aktienrückkaufprogramm ein Gesamtvolumen von ebenfalls bis zu zwei Milliarden Euro und soll spätestens bis zum 30. April 2027 abgeschlossen sein. 09:45 Uhr Goldpreis fällt unter die 4000-Dollar-Marke Am Rohstoffmarkt steigen die Ölpreise wieder. So verteuert sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,4 Prozent auf 73,22 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 0,5 Prozent fester bei 69,81 Dollar. Der Goldpreis gab dagegen um 0,4 Prozent auf 3990 Dollar je Feinunze nach. 09:33 Uhr Australiens "Superzyklus" am Immobilienmarkt endet Drei Jahrzehnte stark steigender Immobilienpreise haben in Australien eine auf Immobilienspekulationen basierende Branche gefördert. Doch Shane Oliver, Chefvolkswirt bei AMP, meint, der "Superzyklus" gehe zu Ende. Die Kombination aus einem steigenden langfristigen Trend bei den Hypothekenzinsen nach einem dreißigjährigen Abwärtstrend, einer rekordverdächtig schlechten Erschwinglichkeit, der Abschaffung fast aller steuerlichen Vergünstigungen für Immobilien und einem politischen Wandel hin zu einer geringeren Einwanderung könnte bedeuten, dass der Aufschwung der Immobilienpreise kurz vor dem Ende stehe, sagt er. Ein Wohnungsmangel bleibe jedoch der entscheidende Knackpunkt. Die Baugenehmigungen seien zwar gestiegen, lägen aber weiterhin deutlich unter dem Ziel der Regierung von 240.000 neuen Wohnungen pro Jahr, fügt er hinzu. 09:18 Uhr Dax-Anleger blicken bereits voraus Der Dax lässt es zum heutigen Handelsstart ruhig angehen. Nachdem er im gestrigen Geschäft 1,5 Prozent zugelegt, aber mit 24.996 Punkten unter der 25.000er-Marke geschlossen hatte, notiert der deutsche Börsenleitindex aktuell im Bereich von 25.000 Zählern. ntv-Börsenkorrespondentin Corinna Wohlfeil sieht Zurückhaltung am Markt vor den morgigen US-Arbeitsmarktdaten. Zudem gebe es keine einheitliche Richtung von den asiatischen Aktienmärkten. 08:59 Uhr So reagieren Adidas- und Puma-Aktien auf den Nike-Ausblick Eine enttäuschende Umsatzprognose des weltgrößten Sportartikelherstellers Nike belastet die Rivalen diesseits des Atlantiks. Die Titel von Adidas und Puma geben im vorbörslichen Handel jeweils mehr als ein Prozent nach und gehören damit zu den schwächsten Werten. Nike rechnet für die kommenden zwei Quartale nun mit einem Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, wie das Management mitteilte. Bislang war der Konzern von einem Rückgang im niedrigen einstelligen Bereich ausgegangen, wie ein Händler erläutert. "Das Unternehmen erklärte zudem, dass das Geschäftsumfeld 'zunehmend herausfordernd' sei und auch der Absatz weiterhin 'schwierig' bleibe." 08:40 Uhr Gewinnmitnahmen drücken Kospi Zur Wochenmitte lässt sich an den Börsen in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz erkennen. An einigen Handelsplätzen stützen die starken Vorgaben der US-Börsen und heimische Konjunkturdaten, an anderen Börsen dominiert Vorsicht vor den US-Arbeitsmarktdaten am Donnerstag. Auch Gewinnmitnahmen spielen eine Rolle. In Tokio steigt der Nikkei-Index um 0,7 Prozent. Unterstützung kommt von der ermutigenden Tankan-Umfrage der japanischen Zentralbank. Der Stimmungsindex der großen japanischen Industrieunternehmen ist überraschend gestiegen. Gesucht sind Technologie- und Elektronikaktien, die ihren am Vortag gestiegenen US-Pendants nach oben folgen. Tokyo Electron gewinnen 2 und Softbank Group 0,7 Prozent. In Shanghai legt der Composite-Index um 1 Prozent zu und zeigt sich damit unbeeindruckt davon, dass der von RatingDog ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Juni geringfügig zurückgegangen ist. Allerdings verharrte der Index im expansiven Bereich. In Hongkong liegt der Hang-Seng-Index 0,6 Prozent im Minus. An der Börse in Seoul dreht der Kospi nach anfangs deutlichen Kursgewinnen ins Minus und verliert 1,0 Prozent. Allerdings hatte der Index im Juni einen starken Lauf. Starke heimische Exportdaten stützen nicht. 08:21 Uhr Glyphosat-Urteil: Gericht verschiebt Bayer-Anhörung Ein US-Gericht im Bundesstaat Missouri hat die Anhörung zur Genehmigung des 7,25 Milliarden Dollar schweren Vergleichs im Streit um den Unkrautvernichter Roundup von Bayer auf den 19. August verschoben. Die ursprünglich für Anfang Juli angesetzte Prüfung verzögere sich damit um sechs Wochen, was jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf den Prozess habe, teilte die Bayer-Tochter Monsanto mit. Zuvor hatte der Oberste Gerichtshof der USA dem Agrar- und Pharmakonzern einen wichtigen juristischen Sieg verschafft und Tausende Klagen eingeschränkt, in denen dem Unternehmen mangelhafte Warnhinweise auf Krebsrisiken auf den Roundup-Etiketten vorgeworfen wurden. Bayer sieht sich in den USA mit rund 65.000 Klagen von Personen konfrontiert, die ihre Krebserkrankungen auf den glyphosathaltigen Unkrautvernichter zurückführen. Der Konzern, der Roundup 2018 mit der Übernahme von Monsanto erworben hatte, weist die Vorwürfe zurück. 08:02 Uhr Erst Preis-, dann Jobdaten Europas Börsen dürften nach den gestrigen kräftigen Aufschlägen heute wenig verändert starten. Am Makroumfeld hat sich nichts geändert, die asiatischen Börsen liefern uneinheitliche Vorgaben. Im Fokus steht die Veröffentlichung der europäischen Verbraucherpreise für Juni am Vormittag. Erwartet wird ein Preisanstieg von 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat bzw. 0,4 Prozent in der Kernlesung. Angesichts der zuletzt stark gefallenen Energiepreise hat die Lesung allerdings an Brisanz für die Börsen verloren. Aus den USA folgt am Nachmittag dann die Bekanntgabe der ADP-Arbeitsmarktdaten für Juni. Hier rechnen Analysten mit einem Aufbau der Zahl der Beschäftigten um 110.000. Morgen folgt dann der offizielle US-Arbeitsmarktbericht. 07:44 Uhr Milliardenschwere Fusion geplatzt Getty Images hat die geplante Fusion mit dem Rivalen Shutterstock abgesagt. Grund seien die Auflagen der britischen Wettbewerbsbehörde CMA, teilte die Bildagentur mit. Die Aufseher hatten den Zusammenschluss im Mai nur unter der Bedingung genehmigt, dass Shutterstock sein redaktionelles Geschäft verkauft, um Bedenken hinsichtlich des Angebots an Nachrichteninhalten in Großbritannien auszuräumen. Die Aktien von Getty stiegen im nachbörslichen Handel um rund 26 Prozent auf 1,08 Dollar, während die Papiere von Shutterstock um etwa 14 Prozent auf zwölf Dollar nachgaben. Die beiden Schwergewichte der Bildlizenz-Branche hatten das Vorhaben im Januar vergangenen Jahres angekündigt. Erklärtes Ziel war es, einen 3,7 Milliarden Dollar schweren Anbieter zu schaffen, der für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) gerüstet ist. 07:30 Uhr EZB erwägt Verdopplung der Mindestreserve für Banken Die Europäische Zentralbank (EZB) erwägt Insidern zufolge, die Mindestreserve für Banken zu verdoppeln, um ihre eigenen Zinsausgaben zu senken. Die Währungshüter debattierten darüber, den Anteil der Kundeneinlagen, den Geldhäuser unverzinst bei der Notenbank parken müssen, von einem auf zwei Prozent zu erhöhen, sagten sechs mit dem Vorgang vertraute Personen Reuters. Eine Entscheidung werde bis zum Herbst erwartet. Der EZB-Rat habe den Vorschlag bislang jedoch nicht offiziell diskutiert. Ein solcher Schritt würde Notenbanken in liquiditätsreichen Ländern wie Deutschland helfen, Verluste aus der Verzinsung von Überschussreserven zu reduzieren. Diese waren durch die Anleihekaufprogramme des vergangenen Jahrzehnts auf Billionenhöhe angewachsen. Aktuell zahlen die EZB und die 21 nationalen Zentralbanken der Euro-Zone 2,25 Prozent Zinsen auf Überschussliquidität in Höhe von rund 2,16 Billionen Euro, was jährliche Ausgaben von etwa 48,7 Milliarden Euro bedeutet. Eine Verdopplung der unverzinsten Mindestreserve würde diese Zinslast um fast vier Milliarden Euro verringern. 07:11 Uhr Nikes "Swoosh" ist zurück Nike hat im abgelaufenen Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Die Erlöse im vierten Geschäftsquartal beliefen sich auf 10,97 Milliarden Dollar, wie der weltgrößte Sportartikelhersteller und Adidas-Konkurrent mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 10,86 Milliarden Dollar gerechnet. Der Gewinn pro Aktie lag bei 72 Cent. Darin enthalten war ein positiver Effekt von 52 Cent durch die erwartete Erstattung von Importzöllen. Die Nike-Aktie, die im bisherigen Jahresverlauf 35 Prozent an Wert verloren hat, legte im nachbörslichen Handel um rund zwei Prozent zu. Konzernchef Elliott Hill versucht derzeit, das Unternehmen wieder auf Kernsportarten wie Fußball und Laufen auszurichten. Zudem will er die Beziehungen zum Großhandel wiederbeleben, die unter seinem Vorgänger zugunsten des Direktvertriebs gekappt worden waren. Der Umbau fällt jedoch in ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld, das von Zöllen und dem Krieg im Iran geprägt ist. Zudem belasten Rabatte zum Abbau alter Lagerbestände die Gewinnmargen. Auf dem wichtigen chinesischen Markt verzeichnete Nike einen währungsbereinigten Umsatzrückgang von 17 Prozent. Damit fiel das Minus jedoch geringer aus als der im März prognostizierte Einbruch von 20 Prozent. 06:53 Uhr Asien-Anleger starten mit Iran-Sorgen ins neue Quartal Die Sorge über stockende Gespräche zwischen den USA und dem Iran sowie ein schwacher Yen prägen die asiatischen Aktienmärkte. Teheran erklärte, es werde sich nicht mit US-Gesandten treffen, die in die Region geflogen waren. Zudem halten sich Anleger wegen möglicher Interventionen der japanischen Regierung zurück, da der Yen auf ein neues 40-Jahrestief fiel. Belastend wirken auch gestiegene Renditen für US-Staatsanleihen, da die Erwartungen auf Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed zunehmen. Der Nikkei-Index legt dennoch 0,3 Prozent auf 70.246,66 Punkte zu. Der Shanghai Composite gewinnt 0,7 Prozent. Dagegen gibt der südkoreanische Kospi 1,4 Prozent nach. 06:33 Uhr Euro nähert sich 1,14 Am Devisenmarkt gewinnt der Dollar 0,1 Prozent auf 162,72 Yen und legt leicht auf 6,7912 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er 0,1 Prozent höher bei 0,8091 Franken. Parallel dazu fällt der Euro 0,1 Prozent auf 1,1405 Dollar und zieht leicht auf 0,9228 Franken an. 06:18 Uhr In alten Handys schlummert eine Tonne Gold In alten Smartphones schlummert ein wahrer Goldschatz: Gut eine Tonne des Edelmetalls sei in den schätzungsweise 167 Millionen Althandys enthalten, die in Deutschland ungenutzt in Schubladen liegen, so das Ergebnis einer Kurzstudie der Deutschen Rohstoffagentur in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Hinzu kämen 3700 Tonnen Aluminium und 1800 Tonnen Kupfer. Insgesamt mehr als 50 Metalle seien in Smartphones enthalten, darunter neben Gold auch Palladium und Silber. Der reine Metallwert liege dabei aber nur bei 1,25 Euro pro Handy. Vor zehn Jahren sei es noch doppelt so viel gewesen. Grund für die Halbierung: In heutigen Smartphones werde weniger Gold, Silber, Palladium und Tantal verbaut als früher, dafür mehr Seltene Erden, Gallium und Germanium - wenn auch, so die Experten, auf niedrigem Niveau. Die Rückgewinnung dieser Rohstoffe stellt nach Einschätzung der Experten ein gewaltiges Potenzial dar. Bisher bleibe diese "urbane Mine" aber weitgehend ungenutzt. Weltweit würden nur 5 bis 10 Prozent aller Altgeräte recycelt, die meisten verblieben ungenutzt in den Haushalten. 05:59 Uhr Die Techies sind wieder da … Der Dax hat den mauen Wochenauftakt gekonnt abgehakt: Im gestrigen Geschäft legte der deutsche Börsenleitindex 1,5 Prozent zu, übersprang die psychologisch wchtige 25.000er-Marke und schloss dann mit 24.996 Punkten aber wieder darunter. Stützend wirkte zum einen die Hoffnung auf eine nachhaltige BerUhigung der Lage im Nahen Osten. Und zum anderen waren auch wieder Technologiewerte gefragt, die irgendwie mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) in Verbindung stehen. Und die Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten spielt auch zur Wochenmitte eine Rolle, denn: Der Preisauftrieb im Euroraum dürfte sich auf hohem Niveau etwas abschwächen. Experten erwarten für Juni eine Teuerungsrate von 3,0 Prozent, nach 3,2 Prozent im Mai. Bundesbankchef Joachim Nagel rechnet mit einer anhaltend erhöhten Inflation im Euroraum, da der vom Iran-Krieg ausgelöste Energiepreisschock noch nachwirke. An den Finanzmärkten wird auf eine weitere Zinserhöhung der EZB im Jahresverlauf spekuliert. Dazu passt: Auf dem EZB-Forum im portugiesischen Sintra ballt sich die Prominenz der Geldpolitik aus aller Welt. Auf einem Panel diskutiert EZB-Präsidentin Christine Lagarde mit den Chefs der Notenbanken von Kanada, Großbritannien und den USA. Mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen Investoren dabei den Auftritt des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. Er hat betont, die US-Notenbank werde ihrem Auftrag zur Sicherung von Preisstabilität nachkommen. Die Finanzmärkte haben dies als Wink für eine Zinserhöhung interpretiert, die schon im September oder Oktober kommen könnte. Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden sie hier.

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