"Tagesschau": Sprecherin Susanne Daubner lädt Elmo aus der "Sesamstraße" in ihre letzte Sendung ein
Gegen Ende des neuen, rund 20-minütigen Formats wirft Elmo – das Monster mit den Charakterzügen eines etwa Dreijährigen – seinem Gast vor: »Du willst ja nicht tanzen in der ›Tagesschau‹.« Daubner: »Das mache ich in der letzten Sendung.« Elmo: »Aber das dauert ja noch eeeewig …« Daubner: »Ach, na ja.« Daubner: Das Leben sei »irgendwie endlich« Mit über 60 Jahren fange sie an, über das Alter nachzudenken, sagt Daubner, 65, »weil einem bewusst wird, dass das Leben irgendwie endlich ist.« Im Inneren sei man ja viel jünger, aber vor dem Spiegel werde man daran erinnert, dass das ja nicht mehr so sei. »Mit diesem Zwiespalt muss man erst mal klarkommen«, so Daubner. Gäste sollen offener und emotionaler von sich erzählen »Wir haben uns für das Format entschieden, weil sich hier Elmos besonderer Charme als Interviewer vermittelt«, sagt eine NDR-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Man wolle damit insbesondere die 25- bis 39-Jährigen erreichen, die die »Sesamstraße« vielleicht selbst noch kennen, so die NDR-Sprecherin. Man erhoffe sich, dass die Gäste im Gespräch mit Elmo offener und emotionaler von sich erzählen. »Zudem erhoffen wir uns, dass junge Eltern auf neue Art und Weise in Kontakt mit der ›Sesamstraße‹ kommen und Lust bekommen, mit ihren Kindern die ›Sesamstraße‹ zu gucken«, erklärte die Sprecherin. Wie viele Folgen von »Elmo – Und du so?« produziert werden, steht nach Angaben des NDR noch nicht fest.