Team aus Zwergstaat schreibt Europapokal-Geschichte
Erstmals hat sich eine Mannschaft aus dem Pyrenäen-Staat für eine Ligaphase in einem europäischen Wettbewerb qualifiziert. Ein prominenter Trainer-Sohn half mit.
Andorras Meister Inter d'Escaldes hat als erster Klub aus dem kleinen Pyrenäen-Land die Ligaphase eines europäischen Wettbewerbs erreicht. Das Team von Trainer Felip Ortiz gewann das Playoff-Rückspiel der Conference League gegen Kosovos Meister KF Drita Gjilan dramatisch mit 4:2 im Elfmeterschießen. Nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden, im Hinspiel hatten sich beide Teams 2:2 getrennt.
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Nur noch zwei UEFA-Länder ohne Teilnehmer
Von den 55 UEFA-Ländern haben somit nur Montenegro und San Marino noch nie einen Teilnehmer in der Liga- oder Gruppenphase eines Europapokal-Wettbewerbs gestellt.
Bei Inter gehört unter anderem Maurizio Pochettino, Sohn von US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino, zum Kader. Der Klub war erst 2017 in Andorras erste Liga zurückgekehrt und wurde dort 2020, 2021, 2022, 2025 und 2026 Meister. (dpa/SID/bearbeitet von skr)