DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 22:18:52 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 22:18:42 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:15:59 Nikkei +0,42 % 64.220,04 Pkt 05:16:50 Gold -0,06 % 4.049,20 USD 05:21:50 Silber -0,32 % 53,29 USD 05:21:57 Brent -4,30 % 110,36 USD 05:20:19 WTI -1,28 % 101,46 USD 05:21:54 Bitcoin -1,82 % 79.780,54 USD 05:31:54 EUR/USD +0,16 % 1,11480 USD 05:31:44 EUR/GBP +0,06 % 0,83660 GBP 05:32:01 EUR/CHF +0,10 % 0,92320 CHF 05:32:01 EUR/JPY +0,01 % 175,814 JPY 05:32:01

Technologie: Investoren strafen Europas Chiphersteller im KI-Boom ab

Technologie

München. Die Künstliche Intelligenz (KI) sei der „größte Wachstumstreiber der Unternehmensgeschichte“, sagte Infineon-Finanzchef Sven Schneider am Mittwoch. Kunden des Münchener Chipherstellers würden in großem Umfang Kapazitäten reservieren, um künftig garantiert beliefert zu werden.

Noch kann der Dax-Konzern bei Chips für die Stromversorgung nicht annähernd so viel liefern, wie Betreiber von KI-Rechenzentren bestellen. Deshalb leisten sie Vorstandschef Jochen Hanebeck zufolge teils Vorauszahlungen, um sich Mengen für die kommenden Jahre zu sichern.

Trotz dieser Aussichten reagiert die Börse seit Wochen scheinbar paradox: Noch im Juni kletterte die Infineon-Aktie bis auf 88 Euro, den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. An diesem Mittwoch fiel dann aber der Kurs um bis zu sechs Prozent, obwohl Hanebeck höhere KI-Erlöse für das am 1. Oktober beginnende neue Geschäftsjahr in Aussicht stellte. Inzwischen ist aus dem Schub durch die KI ein Belastungsfaktor geworden. Wie kann das sein?

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